17. Januar 2020, 10:59

Polizei warnt vor Trickbetrug

Symbolbild. Bild: pixabay
Eine 34-Jährige wurde im Bereich Donauwörth Opfer eines dreisten Trickbetruges.

Am 16.01.2020, um 12.30 Uhr, erhielt die Frührentnerin einen Anruf von einer falschen Microsoft-Mitarbeiterin. Diese brachte die Geschädigte dazu, ihren PC mittels einer Fernwartungssoftware für die Anruferin freizuschalten. Die Betrügerin konnte nun durch eine damit einhergehende Bildschirmspiegelung alle Eingaben der Dame mitlesen.

In der Folge wurde die 34-Jährige dazu gebracht, auf ihrem eigenen Computer auf ihre jeweiligen Accounts bei einem großen Internetwarenhaus, ihrem E-Mail-Provider sowie ihrer Online-Bank „testweise“ zuzugreifen. Die Eingabe der persönlichen Zugriffsdaten konnten durch die Bildschirmspiegelung des Fernzugriffsprogrammes jeweils von der Anruferin eingesehen und augenscheinlich mitgeschrieben werden. Wenig später wurden durch eine bislang unbekannte Person über das Konto der Geschädigten Onlinebestellungen und Bankabbuchungen getätigt.

Der Schaden beläuft sich auf einen hohen dreistelligen Betrag. Polizeilicherseits wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, verbunden mit dem Hinweis keinerlei persönliche Daten am Telefon und/oder online preiszugeben, wenn die Identität des Anrufenden nicht zweifelsfrei feststehtkeinerlei persönliche Daten am Telefon und/oder online preiszugeben, wenn die Identität des Anrufenden nicht zweifelsfrei feststeht. (pm)