27. März 2020, 15:35

Stallbrand: 350 Ferkel mussten eingeschläfert werden

Im Munninger Ortsteil Laub ist ein ein Strohhaufen in Brand geraten. Durch Funken wurde ein angrenzender Stall in Brand gesteckt.


Bild: Matthias Stark
Bei einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen zwischen den Ortschaften Laub und Megesheim erlitten, entgegen den ersten Meldungen, 350 Ferkel eine Rauchvergiftung.

Am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr, ging über die Integrierte Leitstelle die Meldung ein, dass im Bereich eines Hofes zwischen den Ortschaften Laub und Megesheim Heuballen brennen. Das Feuer griff dann allerdings auch auf einen dort im Neubau befindlichen Schweinestall über und setzte diesen in Brand. Die örtlichen Feuerwehren hatten den Brandherd jedoch schnell im Griff. Weder Menschen noch Tiere kamen nach ersten Meldungen zufolge dabei zu Schaden.

350 Ferkel erlitten Rauchvergiftung

Im Nachgang wurde nun bekannt, dass rund 350 Ferkel aufgrund einer offenbar erlittenen Rauchgasvergiftung und extremer Hitzeeinwirkung von einem Tierarzt eingeschläfert werden mussten.

Etwa 400 überlebende Ferkel wurden umquartiert, wobei noch nicht abschließend feststeht, ob möglicherweise noch weitere eingeschläfert werden müssen.

Zur Brandursache können die Brandermittler der Kripo Dillingen bislang noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Der durch den Brand entstandene Gesamtschaden wurde auf über 200.000 Euro nach oben korrigiert.

Zur Brandbekämpfung waren rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Laub, Wechingen, Schwörsheim, Munningen, Megesheim, Oettingen, Monheim, Polsingen, Amerbach, Holzkirchen und Pfäfflingen vor Ort. (pm)