25. März 2019, 14:24

Vollbremsung wegen Tier führt zu Auffahrunfall

Symbolbild Bild: pixabay
Am Sonntag ereignete sich auf der B 2 bei Kaisheim ein Verkehrsunfall bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Vermutlich aufgrund eines Tieres machte eine 26-Jährige eine Vollbremsung. Nachfolgende Pkws konnten nicht mehr reagieren.

Am Sonntag, 24. März, gegen 13.30 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 2 im Bereich Kaisheim ein Verkehrsunfall bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Der Unfall geschah in Fahrtrichtung Donauwörth, etwa am Ende des entgegengesetzten zweispurigen Ausbaus der Bundesstraße. Die 26-jährige Unfallverursacherin hielt mit ihrem Pkw für die nachfolgenden Fahrzeuge plötzlich und unvermittelt auf der Bundesstraße 2 an. Der nachfolgende 52-jährige Pkw-Fahrer konnte die Situation richtig einschätzen und kam mittels einer Vollbremsung hinter dem Fahrzeug der 26-Jährigen zum Stehen. Allerdings kamen nach diesem Fahrzeug noch zwei weitere Pkws (Fahrzeugführer 55 und 34 Jahre alt), deren Fahrer mit den aktuellen Gegebenheiten Probleme hatten und Beide mit den jeweils vor ihnen stehenden Fahrzeugen kollidierten.

Kurios bei dem Verkehrsunfall ist, dass sich die 26-Jährige nach dem Geschehen zu ihren unbeschädigten Pkw begab und die Fahrt in Richtung Augsburg fortsetzte. Erst später, im Augsburger Stadtgebiet, rief sie bei der Polizei an und teilte ihre Beteiligung bei dem Ereignis in Kaisheim mit. Als Ursache für ihr Verhalten am Unfallort benannte die Frau ein Tier mit einem braunen Fell, ähnlich einem großen Hund, welches sich der Fahrbahn näherte. 

Die beiden Beifahrerinnen im Pkw des 52-Jährigen wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Donauwörther Krankenhaus verbracht werden.

Ein Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 16.000 Euro. (pm)