19. Januar 2019, 13:21

Wiederum Anrufe von falschen Polizisten

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
Bereits am 17.01.2019 meldete die Polizei, dass eine Rentnerin in Wemding von einer angeblichen Kriminalbeamtin angerufen worden war. Am Freitagabend kam es nun in Donauwörth erneut zu einer Welle von Anrufen, bei welchen sich die Anrufer als Polizeibeamte ausgaben. Alle Angerufenen verhielten sich richtig, beendeten das Gespräch und informierten die richtige Polizei. Was die Polizei rät.

Die falschen Polizisten tischten den überwiegend älteren Leuten die Masche von festgenommen Personen im Bereich ihrer Wohnsiedlung auf. Bei den Festgenommenen sei ein Handzettel aufgefunden worden, der auch die Adresse des Angerufenen enthalte. Sie sollten nachsehen, ob bei ihnen etwas entwendet worden ist. Weiter erkundigten sich die falschen Beamten nach Wertgegenstände und Bargeldbeständen.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Zeitdruck setzen – hinterfragen Sie alles kritisch.
  • Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Vermögensverhältnisse.
  • Behörden fordern nie auf solche Art und Weise Geld oder Vermögenswerte von Ihnen.
  • Lassen Sie sich eine Rückrufnummer geben
  • Trennen Sie die Verbindung durch Auflegen und wenden sie sich an die Notrufnummer 110, wenn möglich von einem anderen Telefon. Lassen Sie sich nicht verbinden.
  • Setzen sie Familienangehörige über diese Vorgehensweisen in Kenntnis.
  • Informieren Sie bei derartigen Anrufen Ihre Angehörigen.
  • In Bayern erhalten Sie keine Anrufe von der Notrufnummer 110.

Rufen Sie bei dem geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110. (pm)