Sozialaktion

RK Nördlingen unterstützt die Nördlinger Tafel

Die freiwilligen Helfer kamen zusammen zum Erinnerungsfoto. Von links: Norbert Jaksch, Caro Altmann, Simon Handl, Max Beck, Johanna Ruf, Michael Wolfermann, Alois Hoppe, Susanne Vogel, Jan Markwitz und Helmut Weiß. Bild: Andi Ruf
Der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Nördlingen (RK) Jan Markwitz hat sich wieder mit der Notbetreuung befasst, die die Nördlinger Tafel in der Drehergasse in Form von Essen für Bedürftige und unverschuldet in Not Geratene bietet.

Am 15. Januar wurde die Tafel zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern der Einrichtung, in der Menschen mit niedrigen Einkommen oder in einer Notsituation sich mit Lebensmitteln versorgen können, geschlossen. Jan Markwitz, der Initiator und Organisator der Hilfsaktion, hatte sofort seine Hilfe zugesagt, als der Verantwortliche der Tafel, Helmut Weiß vom Diakonischen Werk Donau-Ries, ihn angerufen und mitgeteilt hatte, das die Tafel wieder schießen müsste. Bereits am 30. Januar waren die Reservisten für die Tafel beauftragt, wie im Frühjahr vergangenen Jahres, die Essenspakete an die Bedürftigen in der Stadt und in den Riesgemeinden bis zur Haustür auszuliefern.

Für die freiwilligen Helfer ist die Gemeinsamkeit für Menschen in Not der Anfang und der Zusammenhalt ist ein Fortschritt und die Zusammenarbeit ist der Erfolg, so der Pressewart der RK Friedrich Kilian. Somit leisten die Reservisten einen wertvollen Dienst am Nächsten, schenken Zuwendung und Aufmerksamkeit.

Aus beruflichen und privaten Gründen haben sich nur drei Reservisten für die Belieferung freiwillig gemeldet. Als der Inhaber der Total Tankstelle in Wallerstein Norbert Jaksch von Markwitz die Notsituation hörte, erklärte er sich sofort bereit zu helfen und mit seinem Transporter an die Bedürftigen die Essenspakete auszuliefern. Höchste Priorität gilt dem eigenen Schutz, und um lange Zeit durchhaltefähig zu sein, muss man mit den Kräften vorausschaued umgehen. Die ehrenamtlichen Helfer leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Menschen vor der Ansteckung mit dem Coronavirus.

Das erfreuliche Ergebnis ist die große Freude der Bedürftigen bei der Überbringung der Essenspakete. Jeden Samstag, kurz vor 09:00 Uhr, kommen die Helfer an den Laden, packen in ihre privaten Autos so viele Tüten, bis keine mehr hineinpasst, und beginnen ihre Touren. Die Auslieferung wird fortgeführt bis der Normalbetrieb der Tafel zurückkommt. (pm)