VR-Bank Ries

Spende stärkt Pflegeberufe: Liselotte-Nold-Schule Nördlingen erhält 3.000 Euro

Bankvorstand Dr. Walter Greiner (rechts) von den Genossenschaftsbanken im Landkreis übergab 3000 Euro an die Liselotte-Nold-Schule: vlnr Stephanie Lange, Pfarrer Dr. Philipp Beyhl für den Träger, Verwaltungsleiterin Evelyn Dähn, Schulleiterin Waltraud Bergmaier und Rebecca Parentin Bild: Stefanie Saam
Um die Modernisierung der Bibliothek der Liselotte-Nold-Schule zu unterstützen, spendete die VR-Bank Ries 3000 Euro.

„Eine gute Ausbildung in Pflege, Kinderpflege oder Ergotherapie ist für unsere Gesellschaft inzwischen systemrelevant“, so Bankvorstand Dr. Walter Greiner beim Austausch mit den Verantwortlichen der Liselotte-Nold-Schule. Im imposanten Jugendstilgebäude an Bürgermeister-Reiger-Straße werden aktuell rund 200 Fachschülerinnen und -schüler in Pflege, Kinderpflege, zur Pflegefachkraft und zu Ergotherapeuten ausgebildet.

„Diese Berufe brauchen wir als Gesellschaft auch in unserem Landkreis dringender denn je“, so der designierte Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen-Volksbank Ries eG. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen von der RVB Ries eG und der RVB Donauwörth eG habe er sich bewusst für diese Einrichtung entschieden. „Hier ist unsere Spende hervorragend aufgehoben. Wir wollen damit die Modernisierung der Bibliothek im Obergeschoss unterstützen“.

Es sei ein „schönes und nicht selbstverständliches Signal“, dass die Genossenschaftsbanken im Landkreis das pädagogische Engagement der traditionsreichen Berufsfachschule mit einer so hohen Spende würdigen, bedankte sich Pfarrer Dr. Philipp Beyhl im Namen des Trägers, der ev.-lutherische Kirchengemeinde Nördlingen.

Schulleiterin Waltraud Bergmaier stellte die aktuellen Berufsbilder vor: „Seit über 100 Jahren werden hier Berufe von Menschen für Menschen erlernt“. Das Einzugsgebiet der Schülerinnen und Schüler erstrecke sich dabei über Nördlingen hinaus, von Württemberg bis Franken. Auch Quereinsteigerinnen oder Menschen mit Migrationshintergrund lernen hier. 

„Eins ist sicher: Wer seinen Abschluss schafft, ist danach nicht arbeitssuchend“, so Bergmaier. Für die Ausbildung bestehen Kooperationen mit zahlreichen Einrichtungen im Landkreis: von den Kindertagesstätten über die gKu-Kliniken bis zu Seniorenheimen, Sozialstationen, Praxen für Ergotherapie und zur Lebenshilfe.

Mit ihren Stellvertretenden Schulleiterinnen Lange und Parentin sowie Verwaltungsleiterin Dähne hatte die Rektorin die Spendenübergabe in der Aula besonders liebevoll vorbereitet. „Einen so professionellen und wertschätzenden Spendentermin erleben wir nicht alle Tage“, bedankte sich Bankvorstand Greiner beim gesamten Team. (dra)