3. Dezember 2019, 15:35

Spende für den Bäuerlichen Hilfsdienst

VR-Kreisverbandsvorsitzender Paul W. Ritter von den Genossenschaftsbanken, Kreisbäuerin Ruth Meißler, Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, BBV-Kreisobmann Karlheinz Götz, Regionaldirektor Werner Schartel vom Genossenschaftsverband Bayern und Michael Stiller, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbandes Kreisverband Donau-Ries bei der Spendenübergabe.
Bild: Matthias Stark
Bei einer kleinen Feierstunde überreichte der Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner heute einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an den Bäuerlichen Hilfsdienst e.V, der sich um in Not geratene Landwirte kümmert.

Ein plötzlicher Herzinfarkt, ein überraschender Schlaganfall, ein Unfall im Stall oder eine Naturkatastrophe. Schnell sind Unglücke passiert, die bäuerliche Familien an den Rand der Existenznot bringen. Beim Ausfall der Bäuerin oder des Bauers hilft nicht immer die Sozialversicherung. Um die Familie zu unterstützen und die Existenz zu sichern, unterstützt der Bäuerliche Hilfsdienst e.V. die Familien, wenn sie unverschuldet in Not geraten sind. Angesiedelt ist der Hilfsverein bei der Kreisbäuerin Ruth Meißler. Sie nahm den Scheck von Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner entgegen und freute sich über die Unterstützung des Vereins, der ausschließlich im verborgenen arbeiteitet. "Wir gehen mit unserer Arbeit nicht hausieren. Alle Fälle werden anonym geprüft, über die Zahlungen weiß nur eine kleine Gruppe Bescheid und wir helfen schnell und unbürokratisch", so Ruth Meißler bei der Scheckübergabe.

Bei einer kleinen Feierstunde überreichte der Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner heute einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an den Bäuerlichen Hilfsdienst e.V, der sich um in Not geratene Landwirte kümmert. Im Gespräch mit der Kreisbäuerin und dem Kreisobmann zeigte sich der Regierungspräsident begeistert über den Zusammenhalt unter den Landwirten. "Nach dem schweren Hochwasser an der Unteren Donau im Jahr 2018 haben viele Landwirte aus der Region an den Bäuerlichen Hilfsdienst gespendet, der dann in Niederbayern die Existenz zahlreicher Höfe sicherstellen konnte", erzählt Karlheinz Götz.

Michael Stiller, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands, betonte die Wichtigkeit der Arbeit. "Oft sind es Schicksalsschläge, die Familien in Not bringen. Der Hilfsdienst arbeitet schnell und ohne große Aufmerksamkeit. Neben der finanziellen Zuwendung ist es oft auch die emotionale Unterstützung und die Beratung, die den Menschen eine Perspektive gibt."

Zum Abschluss betonten die beiden Vertreter der Raiffeisenbanken, Paul W. Ritter vom VR-Kreisverband und Regionaldirektor Werner Schartel vom Genossenschaftsverband Bayern ebenfalls die Bedeutung dieser Einrichtung.