4. August 2020, 11:26

20. Harburger Kulturherbst soll stattfinden

Am 26. September soll in Harburg der Kulturherbst starten. Bild: Harald Hoffmann
Ihren 20. Kulturherbst hätten sich die Verantwortlichen in Harburg sicher ganz anders vorgestellt, als es nun coronabedingt der Fall ist. Nach dem momentanen Planungsstand soll der Kulturherbst in diesem Jahr in reduzierter Form durchgeführt werden.

Den Anfang macht eine Bilderausstellung. Vom Samstag, 26. September bis Sonntag, 11. Oktober 2020 sind die Mittwochmaler in Harburg zu sehen. Sie haben sich der Aquarellmalerei verschrieben und alle besuchten mehrere Kurse an der VHS Donauwörth bei ihrem Dozenten Jürgen Timm. Die 18 -köpfige Gruppe hat mittlerweile einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht. Das zentrale Thema ist die Natur als Umwelt des Menschen, die das Leben ermöglicht. Die Ausstellung im Fremdenverkehrsraum im Rathaus ist jeweils am samstags von 14.00 -17.00 Uhr und sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

Irisch wird es am Samstag, 26. September, denn ein Abend mit Mother's Pride ist eine Reise durch die Vergangenheit der „Grünen Insel“ bis in ihre Gegenwart. Die Irish Folk Band aus Augsburg sorgt für irisches Lebensgefühl. Dabei bietet sich immer wieder auch die Gelegenheit, Refrains gemeinsam zu singen, im Rhythmus mitzugehen oder zu den Stücken zu tanzen. Beginn ist um 20.00 Uhr in der Turnhalle Ebermergen, der Eintritt kostet 8 Euro.

Am Sonntag, 27. September werden sich Musik, Licht und Lyrik zu einem 3-Klang vereinen. Die Künstler des 3-KLANG Ensemble, Sängerin Conny Pfau, Malerin Annette Steinacker-Holst, Pianist Marcus Prügel und Saxofonist Bernd Fischer setzen sich zum Ziel, Kirchen und historische Räume mit Lichtprojektionen, Musik und Literatur im Zusammenklang neu sichtbar, hörbar und erlebbar werden zu lassen. In der historischen Schlosskirche auf der Harburg ist dies sicher ein besonderes Erlebnis. Der Eintritt kostet 10,00 Euro, Beginn ist um 19.30 Uhr.

Kabarettistisch wird es am Sonntag, 04. Oktober wenn La Signora – Carmela de Feo, „allein unter Geiern“ in Harburg weilt. Seit Jahren ist La Signora in Sachen Unterhaltung auf den morschen Brettern, die die Welt bedeuten, unterwegs. Ob auf einem toten Esel zum Erfolg oder mit einem lahmen Gaul durchs Leben, La Signora ist für jede Situation mit ihrem Friedhofsmodenchic perfekt gekleidet und zeigt in ihrem neuen Programm, dass Schicksal durchaus Spaß machen kann. Die Veranstaltung in der Harburger Schule beginnt um 19.30 Uhr und kostet 15 Euro Eintritt.

Am Sonntag, 11. Oktober kehrt das Münchner Kammerorchester DIE ZARGE nach Harburg zurück. Mit Besonderheiten der Streicher-Literatur aus Barock, Romantik und gemäßigter Moderne soll das Publikum auf eine Wanderung durch Stimmungen von ”tiefgründig bewegend” bis ”festlich, heiter und fröhlich” geführt werden. Der Festsaal auf der Harburg ist im Kulturherbst Garant für beeindruckende klassische Konzerte, der Eintritt kostet hier 15 Euro, Beginn ist um 20.00 Uhr.

Den Abschluss bildet am Samstag, 17. Oktober das Marionettentheater "Uggl und der freche Kobold“. Die Ugglbühne ist ein mobiles Marionettentheater, das seit 2005 mit seinen Geschichten große und kleine Marionettenfans begeistert. Bei der Ugglbühne werden die Geschichten selbst geschrieben und jedes Detail wird liebevoll selbst gestaltet. Uggl gastiert bereits zum dritten Mal im Harburger Kulturherbst. Beginn ist um 15.00 Uhr, der Eintritt kostet 2 Euro.

Für alle Veranstaltungen wird ein Hygienekonzept erstellt, welches sich nach den dann geltenden Vorgaben wie Maskenpflicht und Abstandsregeln richtet. Die Karten für alle Veranstaltungen wird es nur im Vorverkauf geben. Dieser beginnt voraussichtlich am Dienstag, den 08. September. Die Stadt Harburg ist derzeit dabei, ein Online Programm für den Kartenerwerb einzurichten. Ein Erwerb der Karten im Rathaus ist natürlich auch weiterhin möglich.(pm)