14. Januar 2019, 08:10

Theaterstück „Jeder stirbt für sich allein“ kommt ins Klösterle

Die Schauspieler Hellena Buettner, Volker Jeck, Katrin Reuter und Peter Bause Bild: Juergen Frahm
Am Montag den 18. März 2019 findet im Stadtsaal „Klösterle“ das Theaterstück „Jeder stirbt für sich allein“ statt.

Der Roman basiert auf den authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel, die 1940 bis 1942 in Berlin Postkarten-Flugblätter gegen Hitler ausgelegt hatten und denunziert werden. 

Mit dem Text „Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet… Der Führer wird auch deine Söhne ermorden.“, die sie in Treppenhäusern und Hinterhöfen heimlich deponieren, rufen die einfachen Berliner Arbeiter-Eheleute Quangel zum Wi-derstand auf. Durch den Tod ihres einzigen Sohnes haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, mit denen sie dem Regime den Krieg erklären, neu gefunden.

Im Jahr 2009 wird der Roman als Überraschungs-Bestseller in England und den USA gefeiert. Mit Helena Büttner und Peter Bause stehen grandiose Schauspieler auf der Bühne, die mit ihrem genial-eindringlichen und in jedem Augenblick intensiven Spiel Anna und Otto Quangel so darstellen, wie es selten zu erleben ist. Die Inszenierung wurde im Jahr 2015 als Aufführung des Jahres ebenso ausgezeichnet, wie Helena Büttner zur Schauspielerin des Jahres gekürt wurde und ist letztmalig auf Tournee. Ein Theaterstück, mit viel Fingerspitzengefühl inszeniert von Volkmar Kamm, das die Zuschauer eindringlich fesselt und an den kleinen stillen Widerstand erinnert - eine wichtige Lehrstunde auch für viele Junge Leute im Publikum. Großes Theater zu einem nach wie vor aktuellen Thema!

Karten sind bei der Tourist-Information der Stadt Nördlingen erhältlich, sowie im Internet unter www.ticket.noerdlingen.de zu reservieren. Die Abendkasse hat am Tag der Veranstaltung ab 19:00 Uhr geöffnet. (pm)