Neujahrsempfang der Stadt Nördlingen

Oberbürgermeister David Wittner durfte erstmals die Gäste des Neujahrsempfangs begrüßen. Bild: Matthias Stark
Am Sonntag fand der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Nördlingen im Klösterle statt. Oberbürgermeister David Wittner blickte auf ein herausforderndes Jahr zurück und kündigte große Aufgaben für das Jahr 2023 an.

Das Jahr 2022 bot viele Herausforderungen für die Stadt Nördlingen. Für David Wittner - in seinem dritten Jahr als Oberbürgermeister - war es der erste Neujahrsempfang, den er ausrichten durfte.  „Habe stets ein Ohr für die Vergangenheit, ein Auge für die Zukunft und ein Lächeln für den Augenblick“, zitierte Wittner den österreichischen Dichter Stefan Radulian. Der OB hatte sich für den Neujahrsempfang eine Neuerung überlegt und an diesem Tag einige Nördlinger Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die sich im vergangenen Jahr auf außergewöhnliche Weise engagiert und sich für die Gesellschaft eingesetzt haben.

Ein anspruchsvolles Jahr 2023

Nach einem filmischen Rückblick auf das Jahr 2022, richtete David Wittner seinen Blick nach vorn. Er möchte die Erfahrungen des Jahres 2022 nutzen: „Alle Krisen hinterlassen Spuren. Aber erfreulicherweise bleiben die großen Einbrüche aus und die Unternehmen stehen robust da. Einzelne schwierige Fälle werden sich hoffentlich bald lösen“, so Wittner. Er appellierte außerdem an die Landes- und Bundespolitiker, die Rahmenbedingungen für das Bauen zu erleichtern: „Für viele ist Bauen ein Lebenstraum. Das muss für die Menschen erreichbar sein.“

Rückblickend stellte Wittner fest: Die Stadt steht - trotz aller Krisen - gut da, auch wenn man nun vor großen und anspruchsvollen Herausforderungen steht. Die größte Herausforderung werde der Klimawandel sein, dem die Stadt begegnen will. Hierfür wurde ein Klimaschutzmanager eingestellt, es finden Diskussionen über Freiflächen-PV-Anlagen statt und möglicherweise Windkraftanlagen in den Stiftungswäldern auf dem Härtsfeld. 

OB wünscht sich mehr Stimmen aus der Bürgerschaft

„Die bisherigen Formate werden leider zu wenig genutzt. Selten Besucher bei den Stadtratssitzungen und wenig Rückmeldungen aus der Bevölkerung heißt für mich, dass es zu wenig Interesse gibt“, sagte Wittner. Diese Tatsache mache ihm Sorgen, schließlich stünde man vor essenziellen Herausforderungen. „Das Thema Verkehr und Mobilität wird uns über Jahrzehnte begleiten. Hier möchten wir mit dem neuen Format der Bürgerbeteiligung beginnen, den Bürgerkonferenzen. Dort sollen repräsentative Teile der Bevölkerung ihren Eindruck und ihre Meinung mitgeben werden,“

Nach einem Vortrag des neuen Nördlinger Stadtarchivars Dr. Johannes Moosdiele-Hitzier über die Familie Meinzold und ihre Bedeutung für Nördlingen wurde die Veranstaltung mit einem Imbiss vom Buffett und vielen Gesprächen unter den zahlreichen Gästen beendet. 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Orchester des Theodor-Heuss-Gymansiums unter der Leitung von Andreas Nagl.

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