27. Januar 2020, 09:07

Endspurt für die Weihnachtskrippen

Die Langhalsfiguren sind eine Erfindung von Hilario Mendivil (1929-1977). Menschen mit langen Hälsen, so genannten „Lamahälsen“, stehen bei den Indigenen in hohem Ansehen.
Bild: Bruno Langner
Wer die laufende Sonderausstellung „Szenen einer Geburt. Weihnachtskrippen aus vielen Ländern“ im Museum KulturLand Ries in Maihingen noch besuchen möchte, hat nur noch bis zum 2. Februar die Gelegenheit. Zu sehen sind rund 200 Krippen aus 250 Jahren und 22 Ländern.

Was verbindet Bananenblätter, Maisstroh, Papier, Holz, Glas, Keramik, Metall und Kunststoff miteinander? Aus ihnen lassen sich kunstvolle Krippen zu Weihnachten fertigen. Rund 200 davon aus Europa, Amerika, Afrika und Asien sind in der Sonderausstellung „Szenen einer Geburt. Weihnachtskrippen aus vielen Ländern“ im Museum KulturLand Ries in Maihingen zu sehen.

Traditionelle Arbeiten stehen neuen Schöpfungen in spannender Weise gegenüber. Die Ausstellung spannt den Bogen von spätbarocken Krippenfiguren bis zur zeitgenössischen Bierkrippe. Beindruckend wirkt die Darstellung der Geburt Christi selbst in ganz moderner, mitunter reduzierter Form. Kuriositäten wie eine Krippenszene im Butterfass sind genauso vertreten wie Miniaturkrippen, die ganz genau betrachtet werden wollen.

Ein Krippenweg führt kleine und große Besucher über sieben Stationen durch das ganze Museum. Er lädt zum Lösen eines Rätsels ein, bei dem es auch etwas zu gewinnen gibt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Februar dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen durch die Ausstellung sind für Gruppen jederzeit buchbar. (pm)

Die abstrakten Figuren und die Szenerie erhalten ihre zahlreichen Farbtöne durch die Verwendung unterschiedlicher Holzarten. Bild: Bruno Langner