16. März 2020, 13:25

AWV-Altkleidercontainer richtig befüllen

Restmüll gehört nicht in den Altkleidercontainer. Bild: AWV Nordschwaben
In den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen betreibt der AWV Nordschwaben ein flächendeckendes Netz von Altkleidercontainern. Auffällig ist, dass besonders in den größeren Städten Container falsch befüllt werden.

So muss Restmüll mühsam aussortiert werden. Der AWV informiert, dass in die Altkleidercontainer nur tragbare Bekleidung, Schuhe (paarweise gebündelt) sowie Haushaltstextilien wie Bettwäsche und Handtücher gehören.

Besonders Container in Städten falsch befüllt

Leider landen in den AWV-Altkleidercontainern jetzt verstärkt Restmüll, Windeln, Zigarettenkippen, Katzenstreu, Spielzeug, Teppiche, Schaumstoffe sowie Verpackungsabfälle und Biomüll. Ja sogar ganze Matratzen sollten entsorgt werden. Durch die Fehlwürfe kommt es oft zu Verschmutzungen der gesammelten Alttextilien, so dass deren Verwertung bzw. Verwendung gar nicht mehr möglich ist. Betroffen von der steigenden Müllmenge sind meist Container in den Städten wie Donauwörth, Nördlingen, Dillingen, Lauingen, Gundelfingen und Rain am Lech. Sinn der Sammlung ist die Weiterverwendung bzw. Verwertung von Alttextilien. Deshalb appelliert der AWV an alle Bürgerinnen und Bürger die Container richtig zu befüllen.

Gesammelte Alttextilien werden weiterverwendet oder verwertet

Der AWV-Nordschwaben hat ausschließlich zertifizierte Betriebe in Deutschland mit der Sortierung und Verwertung der Altkleider beauftragt. Die Vorsortierung der Altkleider wird von Menschen ge-macht, denn die richtige Beurteilung, wie Altkleider zu sortieren sind, kann keine Maschine leisten. Pro Schicht und Arbeiter werden über zwei Tonnen Alttextilien sortiert. Auch die anschließende Feinsortierung wird von Menschenhand durchgeführt. Nur so ist es möglich, dass am Ende des Sortierens aus dem Inhalt der Sammelcontainer bis zu 350 unterschiedliche Kategorien gebrauchter Kleidung werden. Ein Teil der Altkleider gelangt in Second-Hand-Läden in Deutschland und Europa. Ein weite-rer Teil wird nach Afrika und Osteuropa verkauft. Weniger attraktive Kleidung wird zum Teil zu Putz-lappen verarbeitet oder zu Fasern aufbereitet, die dann z. B.bei der Dachpappenproduktion eingesetzt werden. (pm)