Der erste Tag der Nördlinger Mess’ liegt hinter den Besucher*innen. Tausende Menschen haben bereits über das Festgelände gebummelt, Fahrgeschäfte ausprobiert, Freunde getroffen und gemeinsam den Auftakt der fünften Jahreszeit im Ries gefeiert. Auch für Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner sind die kommenden Tage noch immer etwas ganz Besonderes.
1. Die Menschen auf der Mess’
Für David Wittner steht eines über allem: Die Begegnungen. „Auf der Mess’ trifft man ganz viele alte Freunde und Bekannte. Hier kommt die ganze Region zusammen.“, sagt der Nördlinger Oberbürgermeister. Während viele Volksfeste vor allem von Fahrgeschäften oder Festzelten leben, sei die Nördlinger Mess’ vor allem ein Treffpunkt für die Menschen. Genau das mache sie seit Generationen so erfolgreich. „Es ist einfach für jeden etwas dabei.“
2. Der Ausblick vom neue Riesenrad
Ein echtes Highlight ist für den Oberbürgermeister das neue Riesenrad der Schaustellerfamilie Kipp. Normalerweise gastiert das Riesenrad nur im zweijährigen Rhythmus auf der Nördlinger Mess’. Erst im vergangenen Jahr war es auf dem Festgelände vertreten. Weil die Familie Kipp inzwischen jedoch ein neues, modernes Riesenrad angeschafft hat, macht die Attraktion bereits ein Jahr später erneut Station in Nördlingen. „Das ist schon etwas Besonderes“, sagt Wittner. „So ein neues Riesenrad ist ein echter Blickfang und ein Aushängeschild für unsere Mess’.“ Vor allem der Ausblick begeistert ihn: „Von dort oben sieht man das Ries und die Stadt aus einer Perspektive, die man sonst kaum erlebt. Das ist beeindruckend.“
3. Das neue Weindorf
Neben den bewährten Angeboten freut sich Wittner besonders über das neue Weindorf: „Ich finde es schön, wenn sich die Mess’ weiterentwickelt und neue Ideen ihren Platz finden.“ Das neue Konzept ergänze die traditionellen Angebote und schaffe einen weiteren Ort für Begegnungen und gemütliche Stunden.
4. Die großen Traditionen
Natürlich dürfen auch die Klassiker nicht fehlen. Für Wittner gehören der Festumzug, der Bieranstich und der Herrenmontag zu den Höhepunkten jeder Mess’. „Das sind die Momente, die die Tradition unserer Mess’ ausmachen. Sie verbinden Generationen und gehören einfach dazu.“ Gerade diese Mischung aus Bewährtem und Neuem sei ein wichtiger Grund dafür, warum die Mess’ Jahr für Jahr so viele Menschen anziehe.
5. Ein Geheimtipp: der Mayer-Biergarten
Wer den Oberbürgermeister nach seinem persönlichen Lieblingsplatz fragt, bekommt eine einfache Antwort. „Ich bin gerne im Mayer-Biergarten. Klein, sympathisch und gemütlich.“ Dort könne man dem Trubel kurz entfliehen und trotzdem mittendrin sein.
Der Tag, der immer länger wird als geplant
Und was gehört für David Wittner zu jeder Mess’ dazu? Nicht ein bestimmter Programmpunkt, sondern ein Phänomen, das wohl viele Besucher kennen. „Es gibt immer diesen einen Tag“, sagt er schmunzelnd. „Man nimmt sich vor, um acht Uhr nach Hause zu gehen und plötzlich ist es ein Uhr nachts.“ Welcher Tag das sein wird, lasse sich vorher nie sagen. Man trifft jemanden, bleibt auf ein Gespräch stehen, setzt sich noch kurz dazu – und aus einem kurzen Besuch wird ein langer Abend. „Das passiert eigentlich jedes Jahr", lacht Wittner.