Volksfest

Mess'-Halbzeitbilanz: Friedliche Festtage und positive Resonanz auf Neuerungen

Bild: Matthias Stark
Die Halbzeitbilanz der Mess' fällt positiv aus: Besucherzahlen und Stimmung stimmen, größere Zwischenfälle blieben bislang aus. Nun hoffen die Verantwortlichen auf ein ebenso erfolgreiches zweites Festwochenende.

Zur Halbzeit der Nördlinger Mess ziehen Veranstalter, Polizei, Schausteller und Gastronomen ein durchweg positives Fazit. Trotz zeitweise wechselhaften Wetters sind die Besucherzahlen hoch, die Stimmung auf dem Festplatz gut und größere Zwischenfälle bislang ausgeblieben.

„Die Halbzeitbilanz kann sich sehen lassen“, fasste Oberbürgermeister David Wittner die ersten Mess'-Tage zusammen. Während die Veranstaltung im vergangenen Jahr von extremer Hitze und den Auswirkungen des Hochwassers geprägt gewesen sei, hätten die diesjährigen Wetterbedingungen zwar für eine etwas andere Verteilung der Besucher über die einzelnen Tage gesorgt. Insgesamt falle die Zwischenbilanz jedoch positiv aus. Besonders die Neuerungen auf dem Festplatz würden von den Gästen gut angenommen. „Die Mess hat nichts an ihrer Faszination verloren“, betonte Wittner. Veränderungen würden immer wieder neue Impulse setzen und das Angebot für die Besucher bereichern.

Polizei zieht durchweg positives Fazit

Zu diesen Neuerungen zählt auch das erstmals eingerichtete Weindorf. Für die Betreiber ist die Premiere bislang ein voller Erfolg. „Der Besuch war natürlich überragend fürs erste Mal“, sagte Christian Pappert. Mit einem derart großen Zuspruch habe man nicht unbedingt gerechnet. Kleinere organisatorische Herausforderungen, etwa bei der Pfandrückgabe an den besonders besucherstarken Tagen, habe man bereits erkannt und wolle diese zum zweiten Wochenende hin verbessern.

Besonders erfreulich fällt die Bilanz aus Sicht der Polizei aus. „Wir von der Polizei sind sehr, sehr zufrieden – maßgeblich besser zufrieden dieses Jahr“, erklärte Andreas Schröter von der Polizeiinspektion Nördlingen. Größere Auseinandersetzungen seien bislang ausgeblieben, auch dank der hohen Präsenz von Polizei und Sicherheitsdiensten sowie einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Rundum keine Meldungen und das habe ich selten gehabt am ersten Wochenende“, so Schröter. Die wenigen Einsätze beschränkten sich überwiegend auf kleinere Streitigkeiten oder Verkehrsdelikte außerhalb des eigentlichen Festgeländes.

Festwirt schwärmt von "Superstimmung"

Von einer ähnlich positiven Entwicklung berichten die Festwirte und Gastronomen. In der Festhalle Bayernland spricht Festwirt Peter Schöniger von einer „Superstimmung“. Im Vergleich zum Vorjahr komme das deutlich mildere Wetter sowohl den Gästen als auch den Betrieben entgegen. „38 Grad letztes Jahr, das haben wir natürlich täglich gemerkt“, erinnerte sich Schöniger. Heuer würden Bier, Essen und Unterhaltungsangebot gleichermaßen gut angenommen - auch die im Vorfeld viel diskutierte Umstellung auf Augustiner als Festbier. 

Auch bei den Schaustellern und Marktbeschickern ist die Zufriedenheit groß. Josef Diebold, Vorsitzender des Schwäbischen Schaustellerverbands, bezeichnete den Auftakt als „absolut mega“. Besonders das ausgewogene Angebot auf dem Festplatz, die familiäre Atmosphäre und die positive Resonanz der Besucher würden zeigen, weshalb die Nördlinger Mess' weit über die Region hinaus geschätzt werde. Gleichzeitig lobte Diebold die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen sowie die hohe Aufenthaltsqualität auf dem gesamten Festgelände.

Über 30000 Menschen besuchen die Rieser Verbraucherausstellung

Positive Zahlen meldet auch die Rieser Verbraucherausstellung. Nach Angaben von Karl Bosch wurden in den ersten vier Tagen bereits rund 35.000 Besucher gezählt. Zudem habe die verstärkte Präsenz in den sozialen Medien für große Reichweiten gesorgt. Viele Aussteller hätten bereits Interesse signalisiert, im kommenden Jahr erneut dabei zu sein.

Insgesamt zeigt sich damit zur Halbzeit ein klares Bild: Die Nördlinger Mess präsentiert sich als friedliches und gut besuchtes Volksfest, bei dem sowohl bewährte Angebote als auch neue Konzepte auf positive Resonanz stoßen. Entsprechend optimistisch blicken die Verantwortlichen auf die zweite Hälfte der Mess – zumal die besucherstärksten Tage traditionell noch bevorstehen.

 

Redakteur. Schreibt bei uns für Online und blättle. Ist in Donauwörth geboren und aufgewachsen und der Stadt sehr verbunden. In seiner Freizeit als Spieler und Trainer auf den Fußball - und Tennisplätzen der Region zu finden.

Telefon: 0906 / 977 598 - 25

toesterer@donau-ries-aktuell.de