Festakt

Haus der Vereine in Mertingen eingeweiht: „Ein guter Tag für unsere Gemeinde“

Mit dem Durchschneiden des Bandes wurde das Haus der Vereine offiziell übergeben. Bild: Manuel Habermeier
Mit dem Haus der Vereine bekommt Mertingen moderne Räumlichkeiten für die Vereinsarbeit. Zugleich ist es auch ein Zeichen für die besondere Beziehung zwischen der Gemeinde und dem Unternehmen Zott.

Am Dienstag fanden die Sanierungsmaßnahmen am neuen Haus der Vereine in Mertingen ein Ende und das Gebäude wurde im Rahmen einer Einweihungsfeier offiziell seiner Bestimmung übergeben. In Zukunft finden hier sowohl der Musikverein Mertingen als auch die Faschingsfreunde Mertingen moderne Vereins- und Übungsräume vor. Zudem gibt es einen Multifunktionsraum, der auch von anderen Vereinen oder für Vhs-Kurse genutzt werden kann.

„Heute ist ein guter Tag für unsere Gemeinde Mertingen“, betonte Mertingens Erster Bürgermeister Stephan Kreuzer daher die Bedeutung des Festaktes und fügte hinzu: „Denn heute weihen wir nicht nur ein Gebäude ein. Heute eröffnen wir einen Ort der Begegnung, einen Ort für Gemeinschaft, einen Ort für Musik, Freude, Austausch und wahrscheinlich auch die ein oder andere lange Nacht. Und genau deshalb passt der Name Haus der Vereine perfekt.“

100 Jahre Zott in Mertingen

V.l.n.r.: Mertingens Bürgermeister Stephan Kreuzer, Verwaltungsratsvorsitzende Christine Weber, Landrat Michael Dinkelmeier Bild: Manuel Habermeier

Zugleich ist das neue Haus der Vereine aber auch ein sichtbares Zeichen für die lange Verbindung zwischen der Gemeinde Mertingen und der ansässigen Genuss-Molkerei Zott. Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums wolle man mit der Unterstützung dieses Projekts etwas an die Gemeinde zurückgeben, wie Christine Weber, Vorsitzende des Verwaltungsrats der Genuss-Molkerei Zott, betonte. Man empfinde eine große Dankbarkeit dafür, „dass zwischen unserem Unternehmen und der Gemeinde Mertingen immer ein gutes und vertrauensvolles Miteinander bestanden hat. Man kann sagen, wir sind gemeinsam gewachsen.“

Das Gebäude selbst hat bereits eine lange Geschichte aufzuweisen. Ursprünglich als Verwaltungsgebäude der Firma Südstahl errichtet, diente es später der Firma Zott als Bürogebäude. Im Juni 2021 erwarb dann die Gemeinde die Immobilie – damals noch unter Bürgermeister Veit Meggle, dem dessen Nachfolger Stephan Kreuzer besonderen Dank aussprach.

Sanierung und Modernisierung des Gebäudes

Bei der Sanierung stand vor allem die energetische Modernisierung im Fokus. Zudem wurde das Haus barrierefrei umgestaltet und die einzelnen Räume wurden mit moderner Technik ausgestattet. Die Baumaßnahmen selbst erfolgten vom Januar 2025 bis Juni 2026, wobei das Gebäude auch an das örtliche Nahwärmenetz angeschlossen wurde.

Damit steht sowohl dem Musikverein als auch den Faschingsfreunden ein modernes Vereinsheim zur Verfügung, welches aber auch von anderen Vereinen genutzt werden kann. Das Interesse sei groß, erklärte Bürgermeister Kreuzer auf Nachfrage unserer Redaktion. „Das ist schon ein großes Spektrum, dass sich bereits angemeldet hat.“

Ein Umstand, den auch Landrat Michael Dinkelmeier begrüßt. „Die Vereine sind unerlässlich mittlerweile in den Städten und Gemeinden. Sie sind Begegnungsorte und vor allen Dingen das Rückgrat des gesellschaftlichen Zusammenlebens.“

Redakteur. Unterwegs für blättle und online. Geboren in Augsburg ist er über Freiburg, Wien und München endlich im schönen Donau-Ries angekommen. Hier hat er besonders die Themen Kunst, Kultur, Geschichte und Sport im Blick.

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