Mit dem traditionellen Bieranstich durch Bürgermeister Karl Rehm wurde am Samstag das Rainer Stadtfest offiziell eröffnet. Erstmals war dabei auch Landrat Michael Dinkelmeier zu Gast, der das Fest in seiner neuen Funktion besuchte. Bei bestem Sommerwetter strömten bereits am frühen Abend zahlreiche Besucher in die Innenstadt und sorgten für eine ausgelassene Feststimmung. Den Auftakt bildete der traditionelle Festzug durch die Innenstadt. Gemeinsam zogen die Kinder der Rainer Kindergärten, zahlreiche Vereinsabordnungen sowie Ehrengäste zum Festgelände und sorgten bereits zu Beginn für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Unter den Gästen waren auch wieder Freunde aus der ungarischen Partnerstadt, die das Stadtfest seit vielen Jahren besuchen und damit die enge Verbundenheit der beiden Städte unterstreichen.
Für das Stadtfest wurde die gesamte Rainer Innenstadt für den Verkehr gesperrt und verwandelte sich in eine lebendige Festmeile. Zwischen Rathaus und Schlossstraße flanierten die Besucher durch die liebevoll gestalteten Straßen, trafen Freunde und Bekannte und genossen das besondere Flair des Stadtfestes.
Vereine prägen das Stadtfest
Ein Markenzeichen des Rainer Stadtfestes ist das große Engagement der örtlichen Vereine. Die meisten Essens- und Getränkestände werden von Vereinen aus dem gesamten Stadtgebiet betrieben und machen das Fest zu einem echten Gemeinschaftsprojekt.
Kulinarisch hatte das Stadtfest für jeden Geschmack etwas zu bieten. Neben traditionellen bayerischen Spezialitäten wurden auch ungarische Köstlichkeiten angeboten – passend zum Besuch der Gäste aus der Partnerstadt Taskony. Dazu gab es frisch gezapftes Bier, alkoholfreie Erfrischungen, Wein, Cocktails und zahlreiche weitere Getränkespezialitäten. Auf zwei Bühnen – am Rathaus und in der Schlossstraße – sorgten Live-Bands bis spät in die Nacht für beste Unterhaltung und machten die Innenstadt zur großen Open-Air-Bühne.
Dunk Challenge sorgt für Abkühlung
Ein besonderer Publikumsmagnet war in diesem Jahr die Dunk Challenge des TSV Rain. Das Spielprinzip erinnert an Jahrmärkte und Freizeitparks in den USA: Mit einem gezielten Wurf wird versucht, ein Ziel zu treffen. Während dort die getroffene Person in einen Wassertank fällt, wurde die Idee in Rain kreativ abgewandelt. Jeder Treffer löste einen über den Teilnehmern befestigten Wassereimer aus und sorgte bei sommerlichen Temperaturen für eine willkommene Abkühlung.
Der Spaß kam dabei keineswegs zu kurz. Unter den Teilnehmern war unter anderem auch Zweiter Bürgermeister Manuel Paula, der sich ebenso wie weitere mutige Freiwillige der Herausforderung stellte und den ein oder anderen Eimer Wasser über sich ergehen lassen musste. Das Publikum verfolgte die Aktion mit viel Applaus und zahlreichen Lachern.