Hip-Hop

Donauwörther Rapper will mit „Comeback“ durchstarten

Adrian Süß will als akaya_mc durchstarten. Bild: Adrian Süß
Im Juli veröffentlichte ein Donauwörther Rapper seinen ersten Song. Das dazugehörige Video wird zur Hommage an seine Heimatstadt. Der nächste Song steht ebenfalls bereits in den Startlöchern.

„Deshalb fahr ich mit meinem Beamer, cruise entlang in Donauwörth.“ Für Adrian Süß ist Donauwörth mehr als nur sein Geburtsort, es ist seine Heimat. Das wird in seinem ersten Rap-Song deutlich. Egal ob Helikopter-Kreisel, McDonalds oder Donaumeile, im Video kommen zahlreiche prominente Orte vor, die jeder Donauwörther sofort erkennt. Selbst die Lieblingstankstelle des Rappers hat es ins Video geschafft.

„Ich komme aus Donauwörth und man kann auch auf seine kleine Heimatstadt stolz sein. Es muss nicht immer der Berliner Rapper sein. Donauwörth ist keine schlechte Stadt“, erklärt Adrian Süß, der nun als akaya_mc durchstarten will.

Sommer Vibes als Grundlage seiner Musik

Im Juli veröffentlichte er seinen ersten Song „Comeback“. Obwohl der Titel schon eine Karriere mit Höhen und Tiefen vermuten lässt, hat der Titel für den 20-Jährigen einen anderen Hintergrund: „Es meint, dass nach jeder Niederlage wieder die Sonne scheint. Das sagt auch die Zeile ‚Früher waren wir noch broke, heute haben wir das Geld‘. Es geht nach jeder Niederlage wieder bergauf.“

Diese positive Stimmung möchte er als akaya_mc in seinen Songs vermitteln. „Ich will mehr diesen Sommer Vibe haben. Mein Vorbild ist Lyno Nine8.“ Zwar habe er früher auch andere Sachen gehört wie 187 Straßenbande. „Aber ich bin jetzt nicht gerade der Gangster, deswegen will ich da nichts vorspielen“, bleibt er sich selbst in seiner Musik treu.

Hier der Song „Comeback“ zum Reinhören.

Die Bedeutung von ‚akaya‘ und warum die Bundeswehr wichtig war

Überhaupt spielt Musik in seinem Leben schon seit mehreren Jahren eine wichtige Rolle. Mit 13 Jahren etwa hatte er begonnen, eigene Sachen aufzunehmen und Freestyle zu machen. Ungefähr so lange hat er auch schon seinen Spitznamen Akaya. „Umgangssprachlich bedeutet es ‚blutrote Nacht‘ auf Japanisch.“ Japanische Wurzeln habe er zwar nicht, „aber ich fand die Bedeutung sehr cool.“

Und mit diesem Namen wagt er nun den Schritt in die Öffentlichkeit. Grund hierfür war sein derzeitiger Arbeitgeber. Aktuell ist er noch als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. Dort habe er grundsätzlich viel Selbstvertrauen gewonnen, ordnet er die Zeit ein. Ende September läuft der Vertrag jedoch aus und dann liegt der Fokus auf der Musik: „Ich will etwas erreichen im Leben und Musik war eigentlich schon immer das Einzige, was mir wirklich Spaß gemacht hat.“

Der zweite Song steht in den Startlöchern

In Zukunft will er die Beats seiner Songs auch für sich selbst produzieren lassen. Aktuell kauft er die Beats noch online ein. Seine Texte schreibt er jedoch alle selbst. Er macht den Beat an und rappt frei los. „Die besten Zeilen schreibe ich auf. Da mache ich dann das Beste daraus“, beschreibt er den künstlerischen Prozess.

Das nächste Ergebnis seines künstlerischen Schaffens gibt es ebenfalls bald zu hören. Am 31. Juli bringt akaya_mc den zweiten Song heraus. Dieser wird unter dem Titel „Work Work“ veröffentlicht.

Redakteur. Unterwegs für blättle und online. Geboren in Augsburg ist er über Freiburg, Wien und München endlich im schönen Donau-Ries angekommen. Hier hat er besonders die Themen Kunst, Kultur, Geschichte und Sport im Blick.

Telefon: 0906/977598 – 27
mhabermeier@donau-ries-akutell.de