Nach einem Erkundungsgang über das Grundstück haben interessierte Bürgerinnen und Bürger den EMA-SelbstversorgerGarten in Reimlingen mit dem Namen „Quittenblume“ getauft. 15 Menschen aus der Region feierten die Namensgebung bei Kaffee, der mithilfe von Solarenergie aus einem Autospeicher zubereitet wurde.
Im Rahmen des Treffens beschlossen die Anwesenden, den Verein „EMA-Selbstversorger e.V.“ zu gründen. EMA steht für „Echte MAcher handeln gemeinsam“ und ist ein Label der gemeinnützigen OEKOPROjekt21 Kinder und Zukunft Foundation, die das Grundstück für Engagierte MAcher zur Verfügung stellt. In der Satzung ist festgelegt, dass das Grundstück nie verkauft werden darf und ausschließlich im Sinne der ökologischen Gemeinwohl-Ökonomie zu behandeln ist.
Der Garten mit alten Obstbaumsorten versteht sich als Ort gelebter Gemeinschaft und nachhaltigen Handelns, selbstverständlich mit biologischer Lebensmittelproduktion. Geplant sind unter anderem Permakultur-Flächen, Pilzzucht, ein Erdkeller als Lager, für Pilze oder zur Käsereifung, ein Gartenhaus sowie Bereiche für spielerische Kunst, Naturerfahrung und Abenteuer, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Auch gemeinsame Abende in Lagerfeueratmosphäre sollen Raum für Austausch und Zusammenhalt für alle Generationen schaffen.
Perspektivisch werden hier Lebensmittel für das Projekt Alte Bürg erzeugt, wo auch ein solcher Selbstversorgergarten mit dem Aroma- und Heilpflanzenpark geplant ist. Wir hoffen, dass wir bald die Zusage der Stadt Nördlingen für die Alte Bürg bekommen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen. Anmeldungen sind einfach online möglich. Informationen zu den Aktivitäten finden sie ebenfalls dort.
Infos: www.oekoprojekt21.eu und www.altebuerg.de. (dra)