6. Juli 2019, 14:24

495.000 Euro Förderung für den Denkmalschutz

Bild: DRA
Im Landkreis Donau-Ries profitieren heuer vier Kommunen mit hochwertigen Altstadtensembles. Sie erhalten zusammen 495.000 Euro vom Bund-Länder-Programm mit dem Schwerpunkt Städtebaulicher Denkmalschutz.

„Die Aufwertung historischer Stadtquartiere und Ensembles sowie die Sanierung von Denkmälern stellen einen wichtigen Förderschwerpunkt zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des baukulturellen Erbes dar“, erklärt der CSU-Stimmkreisabgeordnete Wolfgang Fackler. Vorrangiges Ziel ist, den Charakter und die Unverwechselbarkeit von Altstädten zu erhalten und zu verbessern. Die geförderten Kommunen werden dabei unterstützt, auf die nachhaltige Entwicklung der Identität ihrer Ortskerne hinzuwirken. „Insbesondere sollen mit den Fördergeldern die städtebaulichen Qualitäten der historischen Städte, Märkte und Gemeinden gesichert und auch weiterhin behutsam an die aktuellen Lebensformen angepasst werden“, ergänzt der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange. Die barrierefreie Umgestaltung des öffentlichen Raumes und die Sanierung und Umnutzung erhaltenswerter Gebäude stehen dabei besonders im Fokus. Im Regierungsbezirk Schwaben werden insgesamt zehn Kommunen mit insgesamt 1,807 Millionen Euro unterstützt.

Harburg

Die Stadt Harburg erhält seit 2009 Zuschüsse aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ für die Aufwertung des Altstadtensembles. Heuer sind es 165.000 Euro, denn 2019 stehen Aktivitäten zur Aufwertung ortsbildprägender Gebäude und privater Immobilien im Fokus. Als kommunale Investition im öffentlichen Raum bereitet die Stadt Harburg die Neugestaltung des Wörnitzzugangs in der Donauwörther Straße vor. Nach dem geförderten Abbruch eines Gebäudes wird hier ein attraktiver Freiraum für die Anwohner und insbesondere auch Fahrradtouristen entstehen.  

Monheim

Die Stadt Monheim ist seit 2010 im „Städtebaulichen Denkmalschutz“ aktiv. Nach Aktualisierung des städtebaulichen Konzepts für die Innenstadt setzt die Stadt Monheim im Programmjahr 2019 den Schwerpunkt bei der Revitalisierung ortsbildprägender Bausubstanz. Neue Ideen sollen mit Feinuntersuchungen und Machbarkeitsstudien gefunden werden, die mit 60.000 Euro unterstützt werden.

Rain am Lech

Die Stadt Rain erhält seit 2009 Finanzhilfen aus dem „Städtebaulichen Denkmalschutz“ für die städtebauliche Aufwertung des Altstadtensembles. Im laufenden Programmjahr soll unter anderem für das bereits freigelegte Grundstück in der Hauptstraße eine Machbarkeitsstudie erarbeitet werden. Dafür gibt es einen Zuschuss von 180.000 Euro.

Wallerstein

Der Markt Wallerstein wird seit dem Programmjahr 2016 im „Städtebaulichen Denkmalschutz“ unterstützt. Schwerpunkt im derzeit erarbeiteten städtebaulichen Entwicklungskonzept sind insbesondere die Aufwertung der öffentlichen Raums und Ideen zur Aufwertung ortsbildprägender Gebäude. Das wird mit 90.000 Euro gefördert. (pm)