23. Dezember 2019, 13:01

Bei der Digitalisierung am Ball bleiben

Unser Foto zeigt MdL Wolfgang Fackler im Austausch mit der neuen Leiterin des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Donauwörth, Edith Breumair. Bild: Markus Erdt
MdL Wolfgang Fackler hat sich mit Edith Breumair, der Leiterin für das Amt für Digitaltisierung, Breitband und Vermessung in Donauwörth ausgetauscht.

Das Megathema Digitalisierung ist in aller Munde. Kein Wunder, dass die technischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen gerade auch im ländlichen Raum immer wichtiger werden. „Ein Glasfaseranschluss ist mittlerweile ein Standortfaktor für Unternehmen, aber auch für Familien, wenn sie sich in einer Kommune in einem Baugebiet niederlassen wollen“, weiß der CSU-Stimmkreisabgeordnete Wolfgang Fackler aus vielen Rückmeldungen, die er immer wieder diesbezüglich erhält.

Diese Bedeutung haben auch die 44 Kommunen im Landkreis Donau-Ries erkannt, von denen seit Oktober 2018 alle in das Breitbandförderprogramm des Freistaats Bayern eingestiegen sind. „Mittlerweile sind für den Landkreis rund zehn Millionen Euro Fördergelder ausgezahlt worden“, erklärt Edith Breumair, die das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Donauwörth mit 30 Mitarbeitern seit 1. Oktober leitet.

Im Rahmen eines Kennenlerntermins analysierte Breumair mit MdL Fackler auch, dass einige Kommunen im Markterkundungsverfahren festgestellt haben, dass sie bereits größtenteils mit Schnellem Internet versorgt und deshalb keinen Förderantrag mehr stellen können. „Ich hoffe, die Gemeinden bleiben hier am Ball, schließlich stehen noch über 20 Millionen Euro Fördergelder alleine für den Landkreis zur Verfügung“, so MdL Fackler.

Auch Edith Breumair will hier motivieren, schließlich sollen auch die Rathäuser immer digitaler werden und Verwaltungsleistungen im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes bis spätestens Ende nächsten Jahres dem Bürger online anbieten. Entsprechend hoch sind hier die Fördersätze eines neuen Programms, wodurch auch die Anschaffung von Hard- und Software unterstützt wird.

Als „etwas zögerlich“ bezeichnet die Amtsleiterin die Aktivitäten der Kommunen bei der Schaffung von öffentlichen WLAN-Hotspots, die sich für öffentliche Gebäude, touristische Ziele oder Wanderwege, aber auch Sportplätze anbietet. „Das BayernWLAN gibt es rund um die Uhr, es kann aber auch zeitlich begrenzt werden und es ist – nicht nur dank eines aktuellen Jugendschutzfilters – auch in punkto Sicherheit auf dem modernsten Stand. Es sind keine Registrierung, Passwörter oder Anmeldedaten erforderlich“, erklärt Breumair. „Gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren wollen und müssen wir das Thema Digitalisierung in die Breite bringen“, appelliert MdL Wolfgang Fackler. „Schließlich wollen wir die Menschen und Unternehmen in unserer Region unterstützen!“ (pm)