Abgeschlossene, geplante und künftige Projekte im Landkreis Donau-Ries hat MdL Wolfgang Fackler dem geschäftsführenden Vorstand der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag unter Führung des Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek gezeigt. Im Rahmen einer Stimmkreis-Reise standen dabei Nördlingen, Amerbach und Wemding auf dem Programm. „Der Freistaat Bayern ist und bleibt ein verlässlicher Partner seiner Kommunen. Welchen tollen Projekte entstehen, wenn die verschiedenen Ebenen Bund, Land, Landkreis und Kommune zusammenhelfen, dafür ist das neue Kraterbad ein leuchtendes Beispiel“, so MdL Fackler.
Unweit entfernt vom Kraterbad plant der TSV Nördlingen einen dringend notwendigen Kunstrasenplatz, um seiner Funktion als Nachwuchsleistungszentrum gerecht zu werden und seinen insgesamt 24 Mannschaften auch in der Übergangszeit passende Trainingsbedingungen zu bieten. Damit die veranschlagten Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro gedeckt sind, braucht der Verein neben Eigenmitteln, der regulären Sportstättenförderung sowie der Unterstützung der Stadt und dem Landkreis weitere Fördermittel, wie Abteilungsleiter Andreas Langer erklärte. „Ich setze mich bereits bei den aktuellen Haushaltsberatungen im Landtag für eine Aufstockung ein“, versprach MdL Wolfgang Fackler und warb bei MdL Holetschek und der Schwabensprecherin MdL Carolina Trautner um Unterstützung. Schließlich handle es sich beim Kunstrasenplatz um ein Projekt, das vor Ort überparteilich unterstützt werde und das auch für OB David Wittner und die CSU-Fraktion im Nördlinger Stadtrat eine Herzensangelegenheit sei, von der auch die Idee für den Besuch ausgegangen war.
Gemeinschaft braucht Raum
Ähnlich ambitioniert ist das Dorfzentrum, das sich die Amerbacher Bürger zusammen mit Bürgermeister Martin Drexler unter dem Motto „Gemeinschaft braucht Raum“ dringend wünschen, wie sie der CSU-Landtags-Fraktion sowie Bezirksrat Peter Schiele und Vize-Landrätin Claudia Marb bei einem Empfang im „Haus der Vereine“ vermittelten. Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek ermutigte die Initiatoren, die Planungen nun zu konkretisieren, um dann die konkreten Fördermöglichkeiten besser ausloten zu können.
Großen Handlungsbedarf gibt es auch bei der Leonhart-Fuchs Grund- und Mittelschule, die den Abschluss der Tour bildete. Hier regte MdL Holetschek an, dass sich die Stadt als Modellkommune bewirbt, um bei der Baumaßnahme von landesrechtlichen Vorgaben, wie z. B. dem Schulbauprogramm, abweichen zu können und damit auch die Kosten zu dämpfen. (dra)