10. Mai 2019, 07:57

Gottesdienst für verwaiste Eltern

Bild: pixabay
Auch in diesem Jahr sind der Einladung zum Gottesdienst am 24. März, mit einem anschließenden gemütlichen Beisammensein wieder viele verwaiste Eltern, deren Familienangehörige und Freunde gefolgt.

Es kamen Betroffene aus einem großen Umkreis, z.B. aus Münster, Rain, Dillingen, Wassertrüdingen, Neresheim, Bopfingen und natürlich dem Ries nach Fessenheim.

So wie die Trauergruppe offen ist für Menschen unabhängig von ihrer Religion oder Konfession, so sind auch die Gottesdienstbesucher konfessionsgemischt. Da es nicht immer möglich ist, ökumenische Gottesdienste anzubieten, werden diese in möglichst jährlichem Wechsel mal in der evangelischen und mal in der katholischen Form angeboten. Für die betroffenen Eltern ist dies nicht vorrangig wichtig, sie kommen, egal wo und in welcher Kirche der Gedenkgottesdienst angeboten wird. 

In der vollbesetzten Stephanuskirche in Fessenheim gestaltete die Vorbereitungsgruppe zusammen mit Pfarrer Seeburg und wunderschöner musikalischer Begleitung einen berührenden, tröstenden Gottesdienst, der den Besuchern Kraft gab für ein Weitergehen auf dem Weg durch die und aus der Trauer.

Die Eltern konnten nach dem Gottesdienst für ihr verstorbenes Kind ein Primelchen mit Herzstecker (siehe Bild) für das Grab oder einen anderen Gedenkplatz mitnehmen.

Im vollbesetzten evangelischen Gemeindehaus gab es danach ein reichhaltiges Buffet mit Kuchen, herzhaften Häppchen und Salaten - alles unaufgefordert mitgebrachte und gespendete Köstlichkeiten. Die Anwesenden kamen rasch miteinander ins Gespräch. Der Austausch mit in ähnlicher Weise Betroffenen ist gerade für trauernde Eltern sehr wichtig, ebenso das Wiedersehen ehemaliger Weggefährten aus einer gemeinsamen Zeit in einer Trauergruppe. Darüber hinaus war es auch möglich, neue Bekanntschaften zu machen und Kontakte zu vertiefen.

Durch viele Dankesworte und Geldspenden für die weitere Arbeit mit verwaisten Eltern brachten die Teilnehmer dieses Nachmittags zum Ausdruck, dass sowohl der Gottesdienst wie auch die Möglichkeit zum Gespräch in einer schönen Atmosphäre ihnen gut getan haben.

Betroffene bzw. Interessierte wenden sich bitte an: Diakonie Donau-Ries, Würzburger Str. 13, 86720 Nördlingen, 09081 290 70-0, dw@diakonie-donauries.de , www.diakonie-donauries.de (pm)