5. Mai 2019, 11:05

Timo Schmitz gewinnt 11. Ipf-Ries-Halbmarathon

Timo Schmitz vom TSV Oettingen hat den 11. Ipf-Ries-Halbmarathon gewonnen. Nach 1:14:43 war er im Ziel.
Bild: Doris Dollmann
Timo Schmitz vom TSV Oettingen hat den 11. Ipf-Ries-Halbmarathon gewonnen. Nach 1:14:43 war er im Ziel.

 „Es hat Spaß gemacht zu laufen!“, so der 27-jährige Timo Schmitz, der für den TSV Oettingen gestartet war, nach dem Zieleinlauf. In 1 Stunde, 14 Minuten und 43 Sekunden lief er die 21,1 Kilometer des 11. Ipf-Ries-Halbmarathon von Bopfingen nach Nördlingen. Nur ein paar Sekunden später überquerte Raphael Heilmann (Gruszka Aalen) mit 1:15:07 h die Ziellinie. Genau eine Minute länger benötigte Sufiyaan Ashaaloo, ebenfalls TSV Oettingen, nämlich 1:16:07. Erst etwa 20 Minuten später erreichte Heike Strobel (EnBW ODR) nach 1:35:52 h als erste
Frau das Ziel.

Seitenwind war problematisch

Das Wetter schien den TeilnehmerInnen nichts auszumachen. Lediglich der Seitenwind sei problematisch gewesen, bemängelte Heike Strobel. Anna Berger (LG Warching) war die Zweite der Frauen mit 1:36:17, auf Platz 3 landete
Nicole Fischer (Hornets Nördlingen) laut Nettozeit 1:36:38 gemeinsam mit Lea Schmitz (TSV Oettingen). Die beiden hatten sich von vornherein vorgenommen, zusammen durchs Ziel zu laufen. Der langsamste Läufer, Florian Köbch, benötigte 2:47:40 h. Die Ipf-Ries Renner (Norman Glenk, Jürgen Schaber und Jens Müller) belegten mit 1:24:25 h Platz 1 der Staffelläufer, bei den Frauen war es das Team Bewegungskita Kolibri (Monika Rettenmeier, Andrea Schnele, Petra Thaler) mit einer Zeit von 1:33:59 h.

Insgesamt waren laut Organisatoren knapp 850 Läuferinnen und Läufer in Bopfingen gestartet, darunter 200 Kurzentschlossene, die sich kurz vor Laufbeginn noch nachgemeldet hatten. Der 2009 ins Leben gerufene Ipf-Ries-Halbmarathon hat übrigens einen historischen Hintergrund. Er geht auf die Heldentat des Bauern Jäckle aus Krauthausen, dem heutigen Goldburghausen, zurück. Während der Schlacht bei Nördlingen 1634 wurde die Stadt vom kaiserlich-katholischen Heer belagert und niemand wusste, wie lange dieser Zustand noch dauern würde. „Jäckle“ aus Goldburghausen machte sich als Bote auf den Weg, um am feindlichen Heer vorbei, in das schwedische Lager zu laufen, das hinter Bopfingen aufgeschlagen war, um dort um Hilfe zu bitten.