Mit acht Athleten fuhr das Team vom 1. SV Nördlingen zum Nachbarn Donauwörth auf den Schellenberg, wo die diesjährigen Schwäbischen Meisterschaften stattfanden. Zwei Tage dauerte der Wettkampf und die Sportler aus Schwaben mussten bei Sonne, Wind und Regen ihr Bestes geben. Da hatten es die Mittelfranken schon einfacher, bei ihnen fand der Wettkampf in der Hannah- Stockbauer Halle in Erlangen statt.
Leistungen der Athleten
Dass hier bei den Nördlinger Schwimmern nicht bei jedem Start eine Bestzeit möglich war, ist zwar ärgerlich, denn es ging zum Teil um hundertstel Sekunden für einen Startplatz bei den Bayrischen, aber so ist nun mal ein Freibad Wettkampf. Zum ersten Mal bei einer Schwäbischen war Tyra Weng dabei, noch sichtlich nervös zögerte sie noch beim Start, mit der Angst bei einem Frühstart disqualifiziert zu werden, auf der Strecke über 50m Freistil machte sie aber ein gutes Rennen und schlug mit der Zeit von 0:33,56 an.
Franziska Weichenmeier konnte dieses Jahr gleich über drei Strecken ins Wasser, 50m Freistil 0:32,46, 50m Rücken 0:37,95 und 200m Rücken 3:04,41. Moritz Weng macht über 100m Freistil ein solides Rennen und schlug nach 1:09,16 an. Einen enormen Leistungsschub machte Daniel Zuber, er ging das Wochenende sechsmal an den Start. Auf der Königsdisziplin den 100m Freistil konnte er sich auf der 50m Bahn im Vergleich zum März, da hatte er noch 1:07,07 in Heidenheim, richtig steigern und schwamm eine Zeit von 1:03,48. Sein Schwimm Kollege Anton Kienberger startete nur am Sonntag und wurde über 200m Lagen Schwäbischer Vizemeister, die 100m Freistil schwamm er in der Zeit von 1:04,17.
Medaillensegen und verpasste Pflichtzeiten
Nach einer schweren Saison mit Höhen und Tiefen meldet sich Pia Schweier wieder auf der Bruststrecke in Schwaben zurück, sowohl über 50m Brust, 100m Brust als auch 200m Brust konnte sie sich wieder mit guten Zeiten zurückmelden, was einen dritten Platz über 100m bedeutet und der Schwäbische Meistertitel über 200m Brust. Freud und Leid sind so nahe beieinander, Maximilian Strauß konnte sich über dreimal Silber und einmal Gold bei der diesjährigen Schwäbischen Meisterschaft freuen, so waren es aber auch dreimal nur Hundertstel oder Zehntel Sekunden was für eine Pflichtzeit für die Bayrische Meisterschaft fehlt.
Marlena Wagner hatte schon drei Pflichtzeiten im Vorfeld für die Bayrische in der Tasche und die Schwäbische war für sie eine Generalprobe, die sie mit dreimal Bronze in 100m Rücken, 200m Rücken und 100m Schmetterling bestand. Die Schwimmer des 1. SV Nördlingen konnten auch bei diesem Wettkampf gut abschneiden. (dra)