26. Februar 2019, 08:28

4 Millionen Euro für den Straßenbau im Kreis

MdL Wolfgang Fackler (links) hat mit Stefan Scheckinger (Bereichsleiter Straßenbau) und Stefan Greineder (Abreilungsleiter) vom Staatlichen Bauamtes die geplanten Maßnahmen an Staatsstraßen im Landkreis Donau-Ries besprochen. Bild: Markus Erdt
Das Staatliche Bauamt Augsburg plant sechs Baumaßnahmen auf vier verschiedenen Staatsstraßen. Wo 2019 gebaut wird

Das Staatliche Bauamt Augsburg plant in diesem Jahr Investitionen in Höhe von rund vier Millionen Euro für die Staatsstraßen im Landkreis Donau-Ries. Diese Zahlen nannten der Bereichsleiter Straßenbau, Stefan Scheckinger, und Abteilungsleiter Stefan Greineder dem CSU-Stimmkreisabgeordneten Wolfgang Fackler im Rahmen eines Informationsgesprächs. „Im Landkreis gibt es bei den Staatsstraßen einiges zu tun. Nun gilt es, die Baustellen Schritt für Schritt abzubauen“, weiß MdL Wolfgang Fackler und erläutert die sechs Maßnahmen auf vier Staatsstraßen:

Die Staatsstaße 2027 wird bei Mertingen im Bereich von der Bundesstraße 2 zwischen den beiden Kreisverkehren für rund 500.000 Euro einschließlich der Bahnbrücke für rund 1 Mio. Euro saniert.

Außerdem wird die Ortsdurchfahrt Deiningen (Staatsstraße 2213) für 600.000 Euro erneuert. Zudem wird der Kreisverkehr am östlichen Ortsrand einschließlich der Fahrbahn bis zum Beginn der geschlossenen Ortsdurchfahrt von Deiningen für 500.000 Euro saniert. Im weiteren Straßenverlauf von Deiningen in Richtung Nördlingen wird für 900.000 Euro Bestandserhaltungsmaßnahmen durchgeführt. „Wegen der überdurchschnittlichen Verkehrsbelastung in Verbindung mit dem Fahrbahnaufbau bzw. Fahrbahnzustand wurde diese Maßnahme notwendig, die sich im Bestandserhaltungsprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr befindet“, erklärt MdL Fackler.

1,5 Millionen-Maßnahme in Monheim

Im Rahmen des Kanalbaus der Stadt Monheim zwischen der Adolf-Thomas-Straße und der Bundesstraße 2 alt sowie der Anbindung des neuen südlich der St 2214 gelegenen Gewerbegebietes mit Linksabbiegespuren wird der Bereich zwischen der neuen B2 und der alten B2 für 300.000 Euro erneuert.

Im Bereich der Anschlussstelle „Monheim-Mitte“ im Zuge der B 2 und der St 2214 wird die heutige unfallträchtige Einmündung/Kreuzung der Rampe von der B2 zur St 2214 in die St 2214 zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Insgesamt werden hier rund 1,5 Mio. Euro investiert, die 80 Prozent vom Bund und zu 20 Prozent vom Freistaat Bayern getragen werden.  

Im Zuge der Dorferneuerung wird seit 2018 auch die Ortsdurchfahrt Huisheim und der Abschnitt zwischen Huisheim und Gosheim erneuert. 2019 stehen noch die abschließenden Arbeiten an, bei denen der Freistaat Bayern als Straßenbaulastträger der Staatsstraße mit rund 300.000 Euro beteiligt ist. (pm)