1. März 2019, 12:17

„Wo Mama und Papa arbeiten“ – Familienfreundlichkeit bei GEDA

Von links: Christoph Schmid (Vorsitzender SPD Donau-Ries), GEDA-Mitarbeiter und dritter Bürgermeister der Gemeinde Asbach-Bäumenheim Nico Hippe, MdB Ulrike Bahr, GEDA-Geschäftsführender Gesellschafter Johann Sailer Bild: Lara Hammer
MdB Ulrike Bahr besucht den Bau- und Industrieaufzughersteller GEDADechentreiter GmbH & Co. KG in Asbach-Bäumenheim.

GEDA stellt Aufzüge für den Bau- und Industriesektor her. Deutschlandweit beschäftigt das Unternehmen rund 500 Mitarbeiter, 440 arbeiten am Firmenhauptsitz in Asbach-Bäumenheim. Zudem unterhält das Unternehmen internationale Niederlassungen in der Türkei, in Russland, in den USA und in Südkorea.

"Hinter GEDA stehen Menschen, unsere Mitarbeiter. Und wir vertreten hier im Unternehmen die Philosophie „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Denn mit ihrem täglichen Einsatz für unsere Produkte, mit ihrer hohen fachlichen Qualifikation und ihrer Verbundenheit zum Unternehmen sind unsere Mitarbeiter die Basis unseres Erfolgs. Da ist es nur fair, wenn wir unsere Mitarbeiter mit gezielter Weiterbildung fördern und fordern und ihnen Raum geben für persönliche Entwicklungen. Die Grundlage hierfür bilden eine flache Organisationsstruktur
sowie Teamarbeit auf allen Ebenen“, berichtete Johann Sailer, geschäftsführender Gesellschafter.

Folgerichtig sei auch die Familienfreundlichkeit ein wesentliches Element der Firmenphilosophie. Regelmäßig findet der GEDA-Kindertag statt. Alle Mitarbeiterkinder dürfen in das Unternehmen kommen und schauen, was am Arbeitsplatz von Mama und Papa eigentlich so passiert. Für die Sommerferien bezahlt GEDA Kinderbetreuungsplätze im Rahmen der BRK-Nordschwaben Aktion „Sonnenscheinkinder“. Mitarbeitern und deren Angehörigen werden Seminare und Coaching angeboten, was sehr gut angenommen werde. Es gibt besonders viele junge Mütter, die gerne in den Betrieb zurückkommen, auch weil sie die Gelegenheit zum Homeoffice bekommen. Mit einem Frauenanteil von ca. 40 Prozent in der Verwaltung gebe es eine gute Mischung im Unternehmen, so Sailer. Nicht nur dort, sondern auch in der Produktion nutzen viele Mitarbeiter das System flexibler Arbeitszeiten.

„Unserer Erfahrung nach ist das ein ganz wichtiges Element, dass der Mitarbeiter selbst über seine Zeit entscheiden kann“, berichtete Sailer. Regelmäßig führt das Unternehmen interne Betriebsumfragen durch, um sich stetig zu verbessern. GEDA ist Teil des Familienpakts Bayern. Dieser Pakt gibt Unternehmen, die familienbewusste Maßnahmen umsetzen, die Möglichkeit, ihr Engagement sichtbar zu machen und das bayernweite Netzwerk als Plattform für Vernetzung zu nutzen.

Geplant sind ein betriebseigener Kindergarten und der Bau einer Mensa im Rahmen der allgemeinen Firmenerweiterung. Ein Grundstück mit sechs Hektar Fläche ist bereits gekauft und die Planungen laufen.

Die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr würdigte das Engagement des Unternehmens bei ihrem Besuch: „Ich freue mich über Ihre Anstrengungen und Kreativität, Familienalltag und Berufsleben für Ihre Mitarbeiter einfacher zu integrieren. Sie sind damit ein Vorbild für alle Unternehmen, nicht nur für den Mittelstand! Im Familienausschuss des Deutschen Bundestages haben wir ein besonderes Augenmerk auf diese Unternehmen und wünschen uns für sie auch Vorteile, etwa bei der Vergabe von Aufträgen“.

Der geschäftsführende Gesellschafter Johann Sailer formulierte seine Wünsche an die Politik. „Wir brauchen Europa, auch wirtschaftlich gesehen. Daher sollte die Politik für ein starkes gemeinsames Europa motivieren und aktivieren. Europa betrifft uns hier bei GEDA jeden Tag!“

Als besondere Überraschung hatte Nico Hippe das Goldene Buch der Gemeinde mitgebracht und Ulrike Bahr trug sich gerne darin ein. (pm)