Netzwerktreffen

Lernen bis ins hohe Alter und Digitalisierung – beides ist ein stetiger Prozess

Bild: pixabay
Lebenslanges Lernen hilft dabei, flexibel und anpassungsfähig im Alter zu bleiben. Es senkt auch das Risiko, an Demenz oder anderen degenerativen Krankheiten des Gehirns zu erkranken. Diese positiven Auswirkungen, aber auch Lernstrategien für das Lernen mit älteren Menschen waren Inhalt des Vortrags „Lernen im Alter“ von Yasemin Stussig von den MuT-Profis beim ersten Netzwerk der aktiven Digitallotsen im Landratsamt.

Dazu waren alle aktiven Digitallotsen aus Nördlingen, Donauwörth, Wemding, Harburg, Deiningen, Rain, Ederheim und Oettingen eingeladen. „Digital vernetzt“ war das Motto der Veranstaltung, die erstmals digital stattfand. In vier kleinen Gruppen haben insgesamt 44 Digitallotsen über die Themen „Android & IOS“, „Apps“, „Rechtliche Sicherheit“ und „Formate für die Beratung der Schützlinge“ diskutiert. Diese Wissensbörse war Herzstück der Veranstaltung. Daneben waren der Erfahrungsaustausch unter den Digitallotsen und das gegenseitige Kennenlernen zentrale Themen. Die Einen beraten bei digitalen Stammtischen, die Anderen in Sprechstunden oder in Einzelberatungen. Jede Kommune hat individuelle Erfahrungen, was bei ihren Schützlingen am besten angenommen wird.

Laura Brummer, Digitalisierungs- und Mobilfunkkoordinatorin des Landkreises, erklärte: „Die Vernetzung der Digitallotsen ist enorm wichtig, hier kann jeder von jedem lernen. “. Um den Austausch noch besser zu gestalten, soll das nächste Netzwerktreffen in Präsenz stattfinden. „Mit unseren Digitallotsen haben die Bürgerinnen und Bürger immer einen kompetente Ansprechpartner, wenn sie vor neuen digitalen Herausforderungen stehen – und das verteilt im ganzen Landkreis“, freut sich Landrat Stefan Rößle. Die Digitallotsen sind ein Projekt des Landkreises  Donau-Ries. Das Projekt wurde von der Stabstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit initiiert und wird von dort Marketing, Aus- und Fortbildung unterstützt. Organisator sind die einzelnen Kommunen. In diesem Rahmen unterstützen die Digitallotsen in den Kommunen Hilfesuchende beim Umgang mit Handy, Tablet und Laptop.

Gestartet ist das Projekt vergangen Herbst mit fünf Pilotkommunen, darunter Nördlingen, Donauwörth, Wemding, Harburg und Deiningen so erfolgreich, dass die Zahl der Partnerkommunen auf acht gestiegen ist. Auch in Rain, Ederheim und Oettingen gibt es zukünftig eine Anlaufstelle. Für die nächsten Jahre sind weitere Ausbildungsveranstaltungen für neue Digitallotsen geplant. Weitere Informationen erhalten sie unter www.donau-ries.de/themen/digitalisierung/digitallotsen (pm)