27. Januar 2021, 12:39

Wirtschaftsreferentin und CID kämpfen gemeinsam für die Unternehmer

Auf dem Bild zu sehen (von links): Markus Sommer, Christiane Kickum und Birgit Rößle. Bild: Claudia Kretzschmar
Nach vielen Gesprächen und Rückmeldungen von Ladenbesitzern, die wegen der lockdownbedingten Schließungen teilweise nicht mehr wissen, wie sie die nächsten Wochen überstehen sollen, kontaktierte Birgit Rößle ihr politisches Netzwerk, das bis nach Berlin reicht.

Sie setzte sich mit Abgeordneten und Politikern in unmittelbarer Nähe des Wirtschaftsministers in Verbindung, um auf die Schwierigkeiten der Händler hinzuweisen. Momentan ist es immer noch nicht möglich, das Überbrückungsgeld III, das für die Händler so wichtig ist, zu beantragen. Dies bedeutet eine unzumutbare Härte für den stationären Handel, der alle bisherigen Maßnahmen mitgegangen ist und umgesetzt hat. Die wirklich gute Nachricht ist, dass die durch die Schließungen nicht mehr verkaufte Winterware bei den Fixkosten mitangerechnet werden kann und die Hilfen noch weiter aufgestockt werden. Allerdings sollte die Möglichkeit, das Überbrückungsgeld III zu beantragen, jetzt dringend freigeschaltet werden. Man hört hierzu, dass die notwendige Software dazu noch nicht funktioniert. Dies sieht Birgit Rößle als großen Missstand und prangerte dies auch bei den Bundestagsabgeordneten an. „Ich bekam die Auskunft, dass es hierzu ein Gespräch der beteiligten Ministerien und Abgeordneten in Berlin am vergangenen Freitag gab und hoffe darauf, dass es jetzt ganz schnell zur Umsetzung kommt.“ so Birgit Rößle.

Christiane Kickum bringt sich auch in ihrer Funktion als stellv. Vorsitzende des Berufsverbands City- und Stadtmarketing Bayern (AKCS) ein: „Unsere wichtigste Aufgabe als CID ist natürlich die stationären Betriebe zu unterstützen. In dieser außergewöhnlichen Zeit ist es aber von größter Bedeutung auch auf Landes- und Bundesebene tätig zu werden. Der Berufsverband konnte in den letzten Monaten bereits mehrfach kurzfristig positiv auf Änderungen bei Beschlüssen zu den Infektionsschutzverordnungen mit Unterstützung des Verbands der Bayerischen Wirtschaft eingreifen.“ Auf ihre Anregung hin hat der AKCS nun mit Nachdruck bei allen zuständigen Stellen, sowie dem Ministerpräsidenten ebenfalls auf unbürokratische und schnelle Umsetzung der zugesagten Überbrückungshilfe III und die Möglichkeit „abgelaufene Saisonware“ anzurechnen gedrängt.

Birgit Rößle, Christiane Kickum und Markus Sommer bitten die Bevölkerung eindringlich darum die stationären Händler zu unterstützen und nicht im Internet einzukaufen. Die Händler bieten mit Telefon- bzw. Videoberatungen, Abhol- und Lieferservice und dem CID-Kurierdienst alle Möglichkeiten, um vor Ort einzukaufen. Weitere Informationen finden Käufer im Online Schaufenster unter www.einkaufen-donauwoerth.de. Wenn die Donauwörther den stationären Handel weiter gut unterstützen, kommen die Händler durch diese Krise und können auch nach der Pandemie zu einem lebendigen Stadtbild beitragen. (pm)