17. September 2020, 13:16

Donauwörther Realschulen gehen gemeinsam in die Zukunft

Albert Bedic (Bauleiter), Peter Müller (Schulleiter St. Ursula), Landrat Stefan Rößle, Marion Wartner-Koch (Architektin), Peter Kosak (Schulwerk), OB Jürgen Sorré und Joachim Düsing (Schulleiter Hl. Kreuz) beim Spatenstich. Bild: Mara Kutzner
In zwei Jahren wollen St. Ursula und Heilig Kreuz beide unter einem Dach unterrichten. Die Schulen bleiben aber eigenständig und haben eigene Konzepte. Mädchen und Jungen werden mittlerweile jeweils an beiden Realschulen aufgenommen.

Die Bauarbeiten haben zwar schon in den Sommerferien begonnen, nun wurde auch der symbolische Spatenstich auf dem Gelände der Realschule Heilig Kreuz vorgenommen. An das bestehende Schulgebäude wird ein L-förmiger Bau angebaut, sodass ein Atrium zwischen Neu- und Altbau entsteht. Geplant sind 14 Klassenräume sowie Gruppen- und Fachräume. Gebaut wird, weil sich die beiden Donauwörther Realschulen Hl. Kreuz und St. Ursula bereit für die Zukunft machen: Reine Knaben- und Mädchenrealschulen gibt es mittlerweile nicht mehr. Beide Realschulen sind nun koedukativ. Heilig Kreuz hat sich bereits 2018 für Mädchen geöffnet, St. Ursula nimmt seit diesem Schuljahr auch Jungen auf. 

Altes Schulgebäude wird generalsaniert 

Ab 2022 wollen St. Ursula und Hl. Kreuz dann gemeinsam unter einem Dach - aber als eigenständige Schulen mit unterschiedlichen Konzepten - unterrichten. Der Neubau soll im November 2021 fertig gestellt sein. Dorthinein werden die Schüler von Hl. Kreuz zwischenzeitlich einziehen, bis ihr bestehendes Schulgebäude generalsaniert ist.

St. Ursula zieht 2022 in den Stauferpark

Nach den Sommerferien 2022 nutzt Hl. Kreuz wieder das alte Schulgebäude und die Schüler von St. Ursula beziehen den Neubau. Die Schulen teilen sich dann ein gemeinsames Gebäude unterscheiden sich aber in der unterschiedlichen pädagogischen Ausrichtung: St. Ursula bleibt eine gebundene Ganztagsschule, die das Konzept des "Marchtaler Plans" verfolgt, Hl. Kreuz wird als klassische Realschule ohne Ganztagsangebot konzipiert.

Als "zeitgemäße Realschulen für die ganze Region" beschrieb Landrat Stefan Rößle die Pläne des Schulwerks der Diözese Augsburg. Auch Oberbürgermeister Jürgen Sorré freut sich über den Bau und die Fusion beider Schulen. Es sei eine "Investition in den Bildungsstandort Donauwörth", so der OB.