12. Juni 2019, 14:29

Ein Zeichen für das Lesen

Das Bild zeigt v.l.n.r. Ulrike Hitzler, 1. Bürgermeister Günther Pfefferer, Josef Meßmer, Karin Roßkopf, Linda Hitzler, Büchereileitung Mariele Lettenbauer, Edwin Reng sowie Stephan Leibl vom Bayernwerk bei der Übergabe des Lesezeichen-Preises

Bild: Marion Rebele
Die Pfarr- und Stadtbücherei Monheim erhält „Lesezeichen“, ein mit 1.000 Euro dotierter Preis, gestiftet vom Bayernwerk. Bayernweit wurden 50 Kommunen ausgezeichnet.

Die Bewerbung hat sich gelohnt: Die Pfarr- und Stadtbücherei in Monheim erhält eines der begehrten „Lesezeichen“. Diesen mit 1.000 Euro dotierten Preis vergibt die Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk) in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek/ Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen und dem Sankt Michaelsbund jährlich an 50 Bibliotheken in ganz Bayern.

Am Donnerstag, 6. Juni hat Stephan Leibl, Kommunalbetreuer des Bayernwerks, den Preis in Monheim an Günther Pfefferer, erster Bürgermeister, übergeben. „Die Bücherei trägt mit ihrer Arbeit zur Förderung des Lesens bei. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung ist es wichtig, junge Menschen fürs Lesen zu begeistern. Das unterstützen wir mit dem Lesezeichen“, sagte Stephan Leibl bei der Übergabe. Mariele Lettenbauer bedankte sich für die Würdigung ihrer Einrichtung.

Hohe Gewinnchancen

Als besondere Leistung hob Stephan Leibl die nachhaltigen Anstrengungen der öffentlichen Einrichtung hervor, mit immer neuen Ideen, Kindern Freude am Lesen zu vermitteln. Damit habe sie sich den Preis mehr als verdient. Aber auch, wenn besonders Engagement gerne gewürdigt wird: Die Chance auf einen Gewinn ist beim „Lesezeichen“ des Bayernwerks mit jährlich 50 Preisträgern relativ hoch. Wer es nicht geschafft hat, kann sich in der nächsten Runde bewerben. Die „Lesezeichen“ vergibt das Bayernwerk in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek/Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen und dem Sankt Michaelsbund jährlich. Das Preisgeld von 1.000 Euro ist zweckgebunden und dient dem Kauf neuer Bücher und Medien.

Um ein „Lesezeichen“ können sich ausschließlich öffentliche Bibliotheken und Büchereien in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft in Städten und Gemeinden bis 100.000 Einwohner bewerben. Kindergarten- und Schulbibliotheken sowie privat getragene Bibliotheken sind vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen. Für dieses Jahr ist die Bewerbungsphase beendet, die neue Runde startet Anfang 2020.

Bayernweite Leseförderung

Seit vielen Jahren setzt sich das Bayernwerk mit zahlreichen Aktionen für die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen in ganz Bayern ein. Darunter das Lesezeichen sowie der Kinderbibliothekspreis, bei dem jährlich fünf Kinderbibliotheken ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro erhalten. Außerdem unterstützt das Energieunternehmen den Paul Maar-Preis der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, der seit 2018 im Rahmen des Kinderbibliothekspreises zum 10. Mal vergeben wird. Insgesamt beläuft sich die jährliche Förderung von Büchereien durch das Bayernwerk auf 77.500 Euro.