17. Oktober 2019, 08:31

CSU-OB-Kandidat Steffen Höhn in Herkheim: keine Südumfahrung

Steffen Höhn und die CSU-Stadträte/Vorstandschaft im Gespräch mit Vertretern aus Herkheim Bild: Jörg Schwarzer
CSU-OB-Kandidat Steffen Höhn distanzierte sich in Herkheim eindeutig von einer Umfahrung, um eine Verbindung der B 466  mit der B25 oder B 29 herzustellen.

„Ortsumgänge in den Stadtteilen sind für mich sehr wichtig, um mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen und um zu den Belangen aus den Stadtteilen Informationen aus erster Hand zu bekommen“, unterstrich CSU-OB-Kandidat Steffen Höhn im Rahmen eines Ortsbesuchs im Nördlinger Stadtteil Herkheim. Zusammen mit Mitgliedern der Nördlinger CSU-Stadtratsfaktion und des CSU Ortsvorstandes hörte OB-Kandidat Steffen Höhn aufmerksam zu, als Funktionsträger der Vereine sowie Institutionen und Bürger ihre Anliegen schilderten.

CSU-OB-Kandidat Steffen Höhn distanzierte sich in Herkheim eindeutig von einer Umfahrung, um eine Verbindung der B 466  mit der B25 (Südumfahrung) oder B 29 (Westumfahrung) herzustellen. Deren Einschnitte in das Landschaftsbild beim Adlersberg stünden nicht in Relation zu Ergebnissen von Verkehrszählungen, die aufgrund des hohen Anteils an Ziel- und Quellverkehr keine zufriedenstellende Entlastung für Nördlingen selbst erwarten ließen. Im Vordergrund des Engagements stehen daher für ihn der Ausbau der B 25 und B 29.

In  beeindruckender Weise stellte die Leiterin der Diakoniestation, Hedwig Stempfle, die Einrichtung vor. Die engagierten und qualifizierten Mitarbeiter ermöglichen es, auch mit zunehmendem Alter so lange wie möglich und gewollt in den eigenen vier Wänden zu wohnen, würdigte Udo Dreher als stellv. CSU-Ortsvorsitzender die Arbeit der Diakoniekräfte.

Naturschutz durch Beweidung stand im Mittelpunkt der Vorstellung der Gebrüder Stefan und Ulrich Eisenbarth, die in Herkheim beheimatet ein Quartier für ihre schwarzen Galloway-Rinder unterhalten. Die beweideten Flächen liegen fast ausnahmslos in Schutzgebieten oder sind Ökoausgleichsflächen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser Flächen geleistet.

Als erhaltenswert erachten Höhn und der Fraktionsvorsitzende Schwarzer das ehem. Herkheimer Feuerwehrhaus als Bestandteil des Herkheimer Ensemble. Hier steht eine Sanierung des Dachstuhls im Raum. Es wird u.a. vom Dorfverein als Lagerstätte genutzt, der sich um die Attraktivität Herkheims verdient macht, wie Melanie Mailänder-Strauß unterstrich. Unterstützung soll auch das Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr Herkheim erfahren, deren aktuelles Feuerwehrhaus an seine Grenzen stößt. Hier gibt es bereits erste Überlegungen für einen angemessen gehaltenen Anbau, wie Thomas Ulrich und Jürgen Wagner von der FFW Herkheim erläuterten.

Der Ortsumgang endete im Gemeindehaus bei den Adlerbergschützen. Der Schützenverein ist durch zahlreiche Mannschaften in verschiedenen Klassen erfolgreich, wie Manfred Schwarz und Stefan Tischinger beeindruckend darstellen konnten. Bei einem gemeinsamen Abschlussgespräch stellte Thomas Hartmann sein Weidekonzept für Schweine vor. (pm)