14. Januar 2021, 08:33

Die Stadtladen-Lieferanten stellen sich vor

Der Stadtladen Donauwörth stellt seine Lieferanten vor. Bild: Markus M. Sommer
Damit die Kunden wissen, woher seine angebotenen Produkte kommen, stellt der Stadtladen Donauwörth nun drei seiner Lieferanten vor.

Die ersten Wochen seit Eröffnung in der Reichsstraße 8 sind erfolgreich gemeistert, das Weihnachtsgeschäft war turbulent und die Services, wie click & collect für vom Lockdown betroffene Händler, haben sich erfolgreich eingespielt. Endlich Zeit, sich im Detail vorzustellen. Der Stadtladen lebt von seinem vielschichtigen Sortiment, die Marke „Jeden Tag“ für preisbewusstes Einkaufen der Artikel des täglichen Bedarfs, Bio-Produkte und Spezialitäten aus der Region.

Gerade diese regionalen Anbieter liegen dem Stadtladen besonders am Herzen, um auch kleinere Produzenten und Bauern zu fördern. Aktuell beliefern über 40 Anbieter den Stadtladen, drei davon werden hier vorgestellt.

Den Anfang macht der Bio-Hof der Familie Gerstmeier. Dieser beliefert den Stadtladen nicht nur mit den Suppenhühnern für Aktionen, sondern dauerhaft mit vielen weiteren Produkten wie Eier, Kartoffeln, Spaghetti, Suppen und Fonds – mal mit Fleisch und mal ohne. Seit vier Generationen wird der Hof in Auchsesheim von der Familie Gerstmeier bewirtschaftet, seit 2015 auf Bio-Wirtschaftsweise. „Seitdem wir auf bio umgestellt haben, macht das wieder richtig Spaß“, so Hubert Gerstmeier, „da ist viel mehr Wissen als Bauer gefragt, der richtige Umgang mit dem Boden – altes Wissen wird da von uns neu belebt." Auf der Suche nach Möglichkeiten der Direktvermarktung kam er auf die Dorfladen-Idee, und hat diese der City-Initiative-Donauwörth vorgestellt und forciert.

Ein weiterer Lieferant ist der Kreuzhof aus Hainsfarth. Die Nudeln kamen schon von Anfang an vom Kreuzhof, neu ist, dass es auch jeden Samstag frisches Brot von Konrad Großhauser im Stadtladen gibt. Seit 1998 gibt es in Hainsfarth schon den Hofladen auf dem Kreuzhof, zunächst mit Schweinefleisch, Rindfleisch, Eiern und Wurstgläsern. Dann kam das Brot dazu. Seitdem bäckt Konrad Großhauser Freitagabend sein Brot. Diese köstlichen Laibe findet man normalerweise auf den Märkten in Nördlingen, Wemding, Oettingen und Donauwörth. Da im Januar und Februar in Donauwörth kein Bauernmarkt stattfindet, ist der Stadtladen jetzt eine zentrale Anlaufstelle für Brotliebhaber.

Der dritte in der Runde ist die Schneller Mühle in Nordheim. Der Traditionsbetrieb ist seit vielen Generationen in der Hand von Familie Schneller, erste urkundliche Erwähnungen der Mühle selbst reichen mehr als 1.000 Jahre zurück. Die Schnellermühle beliefert den Donauwörther Stadtladen mit den verschiedenen Mehlen – auch in Bio-Qualität – aus den Getreidesorten Weizen, Roggen und Dinkel. Geschäftsführer Michael Schneller ist es wichtig, dass die Produkte nachhaltig erzeugt sind, da sowohl Wasserkraft als auch Photovoltaik im Produktionsprozess eingesetzt werden. „Wir entwickeln unsere Produkte sehr stark nach Kundenansprüchen und stimmen diese sogar auf die Ernten ab“ beschreibt Michael Schneller die Entstehung von seinen Qualitätsmehlen.

Der Stadtladen will alle begeistern – die Anwohner und die in der Innenstadt Arbeitenden, die Feinschmecker auf der Suche nach regionalen Spezialitäten und die ernährungsbewussten Bio-Einkäufer. Deshalb ist auch immer die Meinung der Käufer gefragt. Regelmäßig werden schon jetzt Fragebögen an die Kunden verteilt, um Sortiment und Services immer weiter zu verbessern. Bereits in der ersten Januarwoche startete das erste Aktionsangebot regionaler Anbieter, weitere folgen fast jede Woche. Wer den Stadtladen-Newsletter abonniert hat, bleibt hier über die besonderen Angebote informiert. Zu finden ist dieser unter www.stadtladen-don.de/newsletter. (pm)