9. April 2019, 15:22

„Mitfahrbänkle“ für die Stadt Wemding

Bürgermeister Dr. Martin Drexler aus Wemding und Bürgermeister Heinz Meyer aus Polsingen freuen sich zusammen mit Herrn Steinberger von den Werkstätten für Behinderte Menschen in Polsingen über diese Bereicherung. Bild: Lea Osterrieder
Eine charmante Idee wurde nun in Wemding, Polsingen und Döckingen verwirklicht.

Im Juni letzten Jahres trafen sich im historischen Rathaus in Wemding die Gemeinderäte aus der Nachbargemeinde Polsingen und der Wemdinger Stadtrat zum interkommunalen Austausch über die Regierungsbezirksgrenzen hinweg. Dabei wurde die charmante Idee aufgeworfen in Polsingen und Döckingen ein „Wemding- Bänkle“ aufzustellen. In Wemding steht als Gegenstück am Polsinger Weg ein „Polsingen- Bänkle“ und in der Wolferstädter Straße ein „Döckingen-Bänkle“. Für Senioren und Jugendliche, aber auch für Familien, die kein Auto haben, sind die Mitfahrerbänkle sehr praktisch. Jeder Autofahrer der in die Richtung fährt kann spontan entscheiden, ob er heute einen Mitfahrer mitnehmen möchte, oder lieber nicht. Wenn sich jemand z. B. in Wemding am Polsinger Weg auf die Bank setzt, gibt er zu verstehen, dass er nach Polsingen will und
vorbeifahrende Autofahrer können dann die Person mitnehmen. Dieser Wunsch ist nun in die Praxis umgesetzt und wurde von der Diakonie Neuendettelsau – Werkstatt für behinderte Menschen unterstützt.

Bürgermeister Dr. Martin Drexler aus Wemding und Bürgermeister Heinz Meyer aus Polsingen freuen sich zusammen mit Herrn Steinberger von den Werkstätten für Behinderte Menschen in Polsingen über diese Bereicherung. (pm)