Leiterin Jutta Schön begrüßte alle Besucherinnen und stellte die Aromapflegerinnen Veronika Schmid und Carolin Strauß vor. Dass die Anwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Öle äußerst vielfältig sind, wurde den Anwesenden erklärt und anhand von Duftproben in Fläschchen und Tüchern sowie Sprays veranschaulicht. Die beiden Pflegerinnen erklärten die Unterschiede der verschiedenen Öle und die jeweiligen Anwendungsbereiche. „Die Rose ist der Alleskönner für die Haut“, so Jutta Schön. Rosenöl wirkt beruhigend, pflegt die Haut und kann dabei helfen Entzündungen zu lindern. Lavendel beruhigt und dient als Einschlafhilfe während Grapefruit Erheiterung auslösen kann.
Die bekannteste Anwendung in der Aromatherapie ist die olfaktorische Aufnahme der Düfte. Dabei wird das entsprechende Öl in einen Diffuser gegeben, welcher das Aroma im Raum verteilt. Über den Geruchssinn wird der Duft aufgenommen und löst die unterschiedlichsten Impulse aus.
Eine weitere Möglichkeit ist die äußere Anwendung. So kann beispielsweise Bergamotte gemischt mit Milch und lauwarmem Wasser der Hautpflege dienen und Hautreizungen lindern.
In allen Bereichen gilt jedoch stets auf das richtige Mischverhältnis zu achten. „Nicht zu viel und vorsichtig Anwenden; die Dosis macht das Gift“ empfehlen die erfahrenen Pflegerinnen.
Wie schon im Vorjahr umfasste die Gruppe der Teilnehmerinnen alle Altersstufen. Von interessierten Seniorinnen bis hin zu Pflegerinnen die dieses Gebiet besser kennenlernen wollten, waren an diesem Nachmittag alle herzlich eingeladen, praktische Tipps und Anwendungshinweise mitzunehmen und in ihren Alltag zu integrieren. Der gemeinsame Austausch im Sinne des Mottos „Wenn Hände heilen und Düfte pflegen“ der Veranstaltungsreihe „Nördlingen verbindet“ war für alle Anwesenden unterhaltsam gestaltet und äußerst lehrreich. (dra)