Den Auftakt macht am Montag, 28. September 2026, um 18 Uhr der Vortrag „Gesundheitliche Vorsorgeplanung am Lebensende“ im Speisesaal des Pflegezentrums Bürgerheim am Eugene-Shoemaker-Platz 2. Die Referentinnen Anika Hager und Christine Lang geben einen Einblick in die Möglichkeiten der gesundheitlichen Vorsorge und zeigen auf, wie der eigene Wille für den Fall festgehalten werden kann, dass man selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. Thematisiert werden unter anderem Patientenverfügung, medizinische Behandlungsmöglichkeiten und die persönliche Versorgung bei schwerer Krankheit.
Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende fällt vielen Menschen nicht leicht. Der Vortrag möchte deshalb Orientierung geben, Fragen verständlich beantworten und dazu beitragen, Ängste vor Fremdbestimmung abzubauen. Gleichzeitig soll er dabei unterstützen, frühzeitig Klarheit über die eigenen Wünsche zu schaffen und damit auch Angehörigen Sicherheit zu geben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Mittwoch, 30. September 2026, von 14.30 bis 16 Uhr dreht sich in der Tagespflege St. Vinzenz, Hintere Reimlinger Gasse 5, alles um das Thema Aromapflege. Unter dem Titel „Wenn Hände heilen und Düfte pflegen“ erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Wirkung und Anwendung ätherischer Öle, Hydrolate und gezielter Raumbeduftung. Dabei wird anschaulich vermittelt, wie Aromapflege zur Hautpflege eingesetzt werden kann und das körperliche und seelische Wohlbefinden unterstützt.
Düfte können eine angenehme Atmosphäre schaffen, zur Entspannung beitragen und Erinnerungen wecken. Die Veranstaltung wird vom Pflege St. Vinzenz Nördlingen e. V. und der Stadt Nördlingen angeboten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Eine telefonische Anmeldung ist bis 23. September 2026 bei der Stadt Nördlingen unter 09081 84-103 erforderlich.
Einen besonderen Programmpunkt bietet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 19 Uhr der Theaterabend „Veronika, Demenz ist da“ im Evangelischen Gemeindehaus St. Georg, Hallgasse 7. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Gerontopsychiatrischen Dienstes der Diakonie Donau-Ries gGmbH ist die Improvisationstheatergruppe „Die Tabutanten“ zu Gast in Nördlingen.
Mit viel Feingefühl, Humor und Tiefgang setzen sich die Künstlerinnen mit dem Thema Demenz auseinander. In improvisierten Szenen greifen sie Situationen aus dem Alltag auf und laden das Publikum zum Lachen, Nachdenken und Mitfühlen ein. Auf diese Weise möchten „Die Tabutanten“ einen offenen und wertschätzenden Umgang mit Demenz fördern.
Der Abend richtet sich an Angehörige, Betroffene, Fachkräfte und alle Interessierten. Neben einem unterhaltsamen und berührenden Theatererlebnis bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, neue Perspektiven auf das Thema Demenz zu gewinnen. Zugleich blickt der Gerontopsychiatrische Dienst auf 30 Jahre engagierte Arbeit zurück und setzt ein Zeichen für Offenheit, Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltungsreihe „Nördlingen verbindet“ möchte unterschiedliche Möglichkeiten für Begegnung, Information und gesellschaftliche Teilhabe schaffen. Die drei kommenden Veranstaltungen greifen dabei ganz unterschiedliche Lebensbereiche auf und laden dazu ein, sich mit wichtigen Fragen auseinanderzusetzen, Neues kennenzulernen und miteinander in Kontakt zu kommen.
Das vollständige Programm mit allen Veranstaltungen, Zeiten und Orten ist im Flyer „Nördlingen verbindet“ zusammengefasst, der an verschiedenen öffentlichen Stellen in Nördlingen ausliegt. Darüber hinaus sind sämtliche Termine sowie der Flyer im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Stadt Nördlingen abrufbar. (dra)