Sanierungsmaßnahme

Schmutterhalle mit neuem Dach wieder geöffnet

Die Gemeinde Asbach-Bäumenheim und das Architekturbüro Wilhelm blicken nach knapp dreimonatiger Bauzeit auf das erfolgreich sanierte Dach der Schmutterhalle. (v.l.n.r.: Architekt Rainer Wilhelm, Bürgermeister Florian Mittler, Bauamtsmitarbeiter Cristian Chet) Bild: Gemeinde Asbach-Bäumenheim
Nach rund drei Monaten hat die Dachsanierung der Schmutterhalle ein Ende gefunden. Nun kann die Halle in Asbach-Bäumenheim wieder genutzt werden. Kleine Restarbeiten nach einem Wassereintritt werden noch durchgeführt.

Nach knapp dreimonatiger Bauzeit konnte die Dachsanierung der Schmutterhalle erfolgreich abgeschlossen werden. Zum 26. Oktober steht die Halle der Öffentlichkeit sowie den örtlichen Vereinen wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Mit dem Abschluss der Maßnahme wurde ein wichtiger Beitrag zum langfristigen Erhalt der beliebten Sport- und Veranstaltungshalle geleistet.

Notwendig geworden war die Sanierung aufgrund erheblicher Schäden am bestehenden Hallendach. Neben Undichtigkeiten stellte insbesondere die vorhandene Dachkonstruktion die Verantwortlichen vor besondere Herausforderungen. Im Zuge der Voruntersuchungen wurden schadstoffbelastete Materialien festgestellt. Der Rückbau erforderte daher ein fachgerechtes und sorgfältig abgestimmtes Vorgehen, um die Arbeiten sicher und entsprechend der geltenden Vorgaben durchführen zu können.

Die Planung und Umsetzung der Maßnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bauamt der Gemeinde Asbach-Bäumenheim unter der Leitung von Cristian Chet und dem Architekturbüro Rainer Wilhelm. Durch eine intensive Vorbereitung und die Abstimmung aller beteiligten Fachfirmen konnten die Arbeiten weitgehend reibungslos und innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens durchgeführt werden.

Kleine Restarbeiten nach Wassereintritt

Während der Bauphase kam es infolge eines Regenschauers zu einem geringfügigen Wassereintritt im Bereich der Hallendecke. Die Ursache wurde umgehend behoben, sodass keine nachhaltigen Schäden an der Bausubstanz entstanden. Lediglich einzelne Deckenplatten werden in den kommenden Wochen aus optischen Gründen ausgetauscht.

Die Gesamtkosten der Dachsanierung belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Zur Entlastung des gemeindlichen Haushalts und zur Unterstützung der Finanzierung wurden staatliche Fördermittel beantragt.

Keine Photovoltaikanlage möglich

Im Zuge der Planungen wurde außerdem die Möglichkeit einer Photovoltaikanlage auf dem Hallendach geprüft. Eine detaillierte statische Untersuchung ergab jedoch, dass die bestehende Dachkonstruktion die zusätzliche Last einer solchen Anlage nicht aufnehmen kann. Aus Gründen der Gebäudesicherheit wurde daher auf die Installation verzichtet.

Mit der abgeschlossenen Sanierung ist die Schmutterhalle nun wieder langfristig gegen Witterungseinflüsse geschützt und für die kommenden Jahre gut gerüstet. (dra)