11. Juli 2017, 12:27

Betriebshelfer – eine starke Gruppe, die Landwirte und Gärtner unterstützt

Bild: DRA
41 Betriebshelfer des Evang. Bildungszentrums Hesselberg kamen Anfang Juli am Hesselberg zu Fortbildungstagen zusammen. Die Hesselberger Betriebshelfer sind immer dann zur Stelle, wenn Landwirte und Gärtner – etwa durch einen Unfall oder eine Krankheit bedingt – bei der Betriebsführung Hilfe brauchen. Allein 2016 brachten die 41 Betriebshelfer des Hesselbergs in über 50.000 Stunden Hilfe vor Ort in über 300 Einsätzen.
Hesselberg - In ihrem Arbeitsalltag werden die Fachkräfte zu Hilfe gerufen, wenn sich Leiter/innen eines Gartenbau- oder eines landwirtschaftlichen Betriebs etwa durch einen Unfall in einer Notlage befinden. Dann übernehmen sie deren Aufgaben, versorgen Felder, Ställe mit den jeweiligen Tieren oder Gewächshäuser. Gefragt ist schneller Einsatz auf den vorhandenen Maschinen und auf dem meist nicht vertrautem Gelände des jeweiligen Betriebs. Besonders wichtig ist es daher für die Betriebshelfer, bei ihrer Arbeit auch auf ihre eigene Sicherheit zu achten – um die Gefahr von Arbeitsunfällen möglichst gering zu halten. Immer wieder werden solche Fragestellungen daher in Fortbildungen aufgegriffen, so auch 2017. Organisiert vom Maschinenring Ansbach wurde den Betriebshelfern deshalb anhand von Übungen gezeigt, wie man Unfälle an Fahrsilos verhindern kann.
Fahrsilos griff man als Demonstrationsobjekt bei den Übungen bewusst heraus, da die Arbeit in und an solchen Silos für Betriebshelfer zu ihren typischen Arbeitsaufgaben gehört. Die Arbeit in Silos birgt grundsätzlich Gefahren, die jedoch mit gar nicht so großem Aufwand gemindert werden können, v.a. aber geht es darum, sich vor einem Herunterfallen bzw. Verschüttet werden abzusichern. Das einmal von außen zu sehen – ohne selbst zugreifen zu müssen – half, sich mit dem eigenen Sicherheitsrisiko auseinander zu setzen und sich der Gefahren bewusst zu werden.
Während der Fortbildung wurden auch einige Dienstjubiläen gewürdigt: Reiner Nehmeier (Einsatzgebiet: Landkreis Ansbach) und Harald Haug (Einsatzgebiet: Landkreis Hof) sind seit 20 Jahren für den Hesselberg im Einsatz. Friedrich Neuser (Einsatzgebiet: Landkreis Neustadt/Aisch) und Dieter Wallner (Einsatzgebiet: Landkreis Hof) bringen es jeweils auf 30 Jahre, Werner Weinländer (Einsatzgebiet: Landkreis Ansbach) sogar auf 40 Jahre. Anton Breun (Einsatzgebiet: Landkreis Höchstadt/Aisch) wurde nach 41 Dienstjahren für den Evang. Betriebshelferdienst Hesselberg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Als Ansprechpartner am Hesselberg steht den Betriebshelfern seit vielen Jahren Agrar- und Bildungsreferent Werner Hajek zur Seite. Auch er hatte dieses Jahr Gelegenheit zur persönlichen Rückschau – auf ebenfalls 30 Jahre Tätigkeit am Hesselberg. „Wenn man in Bayern über den Betriebshelferdienst spricht, kommt man an Werner Hajek nicht vorbei“, so Pfarrer Christoph Seyler, Leiter des Evang. Bildungszentrums Hesselberg in seiner Ehrung. Er sei sehr dankbar, dass Hajek den Betriebshelferdienst, aber v.a. dessen Mitarbeiter so fürsorglich im Blick habe. Seyler betonte, er könne dafür nur von Herzen Dank sagen. Diesem Dank schlossen sich die Betriebshelfer an. Beständigkeit, Verlässlichkeit und Fürsorge – all das, was Hajek an ihnen so schätze, würden sie bei ihm auch erleben, betonte Ernst Ebert für die Mitarbeitervertretung.
Beiliegend finden Sie einen Bericht über die Fortbildung in einer Kurz- und einer Langfassung sowie drei während der Fortbildung aufgenommene Bilder. Sie zeigen die Gesamtgruppe der Betriebshelfer (gruppe-behe-2017-ga.jpg) sowie die Jubilare mit dem in den Ruhestand verabschiedeten Betriebshelfer (ehrungen-behe-2017-schnitt-ga.jpg) und das Sicherheitstraining im Fahrsilo (fahrsilo-training-ga.jpg). Vorschläge für Bildunterschriften befinden sich wie gewohnt am Ende des Textes.
Wie üblich liegt der Text als word-Datei (behe-fobi-2017.doc (Langfassung) sowie behe-fobi-2017-kurzfass.jpg), aber auch als pdf-Datei (behe-fobi-2017-pdf.pdf sowie behe-fobi-2017-kurzfass-pdf.pdf) bei.
Wir würden uns über eine Veröffentlichung freuen. Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und einen guten Start in die neue Woche.
Für inhaltliche Rückfragen zur Fortbildung wenden Sie sich bitte direkt an Werner Hajek unter w.hajek@ebz-hesselberg.de oder Telefon 09854/10-227. (pm)