Bezirkswettbewerb

Fotopreis 2026: Schwabens schönste Fotografien werden in Maihingen ausgezeichnet

Mit „Den Dingen auf den Grund gehen“ holte sich Peter Hildebrand aus Pfronten den 1. Preis beim Fotopreis 2026 des Bezirks Schwaben. Bild: Peter Hildebrand
Unter dem Titel „Sound of Schwaben“ steht der Fotopreis 2026 des Bezirks Schwaben. Preisverleihung und Eröffnung der Fotoausstellung finden im Museum KulturLand Ries statt.

253 Foto-Einsendungen von 80 Personen – das ist die Bilanz zum Fotopreis 2026 des Bezirks Schwaben. Schwabens Klang und seine Musik, der „Sound of Schwaben“, das war die Aufgabe, der sich viele Fotografinnen und Fotografen gestellt haben. „,Sound of Schwaben‘ ist das Kulturjahresmotto 2026 des Bezirks. Ich bin von der Vielfalt der Fotos, die zeigen, wie Schwaben klingt, begeistert und beeindruckt“, sagt Bezirkstagspräsident Martin Sailer.

Am Donnerstag, den 25. Juni findet die Preisverleihung im Museum KulturLand Ries in Maihingen statt. Beginn ist um 18:30 Uhr bei einem Get-together und Sektempfang, um 19 Uhr startet die Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung. 

Vom Alphorn über die Straßenkreuzung zum Klang des Schmieds

Den mit 1.500 Euro dotierten ersten Preis bekommt Peter Hildebrand aus Pfronten. Sein Foto trägt den Titel „Den Dingen auf den Grund gehen“. 2009 beim Alphornbläsertreffen in Zell aufgenommen, zeigt es einen Jungen, der neugierig seinen Kopf in ein Alphorn steckt und sich auf die Spuren des Klangs begibt. 

Claudia Specht aus Augsburg ist die Zweitplatzierte. Ihr Foto „Wo Bewegung zur Magie wird“ fängt das Klangspektrum von Augsburg eindrucksvoll im Bild ein: Schritte, Stimmengewirr, die Geräusche von Fahrrädern, Autos und einer vorbeifahrenden Straßenbahn. Für ihre Aufnahme aus dem Jahr 2025 erhält sie 1.000 Euro Preisgeld.

Zweitplatzierte beim Fotopreis 2026 des Bezirks Schwaben ist Claudia Specht aus Augsburg. Ihr Foto „Wo Bewegung zur Magie wird“ zeigt eine Aufnahme aus dem Stadtzentrum. Bild: Claudia Specht

Eine Fotoserie auf Rang drei

Die dreiteilige Bilderserie des Augsburgers Gregor Hanewacker zeigt „Schmiede bei der Arbeit“. Dafür bekommt er den 3. Preis beim Fotopreis 2026 des Bezirks Schwaben. Bild: Gregor Hanewacker

Drittplatzierter ist Gregor Hanewacker aus Augsburg. Seine drei Bilder umfassende Fotoserie zeigt „Schmiede bei der Arbeit“ und entstand im Schwäbischen Freilichtmuseum in Illerbeuren. Das Geräusch des Schmiedes, der seine glühenden Eisen auf dem Amboss schlägt, fängt er in seinen Bildern ein und macht damit ein fast ausgestorbenes Handwerk sicht- und hörbar. Seine Bilder stammen aus dem vergangenen Jahr. Das Preisgeld beträgt 500 Euro.

Die Fotopreisjury setzte sich zusammen aus Edgar Rölz (Kulturbeauftragter des Bezirks Schwaben), Alfons Weber (Mitglied des Kultur- und Europaausschusses des Bezirks Schwaben), Alexander Abt (Mitglied des Kultur- und Europaausschusses des Bezirks Schwaben), Christoph Lang (Bezirksheimatpfleger), Norbert Senser (Fotoclub Erding) und Wolfgang Ott (Kunst- und Kulturhistoriker).

Zur Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Ausstellung umfasst die Preisträger-Bilder sowie weitere rund 75 Aufnahmen der Fotopreisteilnehmenden. (dra)