Frühjahrsvollversammlung

Kreisjugendring: Vorfreude auf das Jahr 2022

Bild: Nicola Richter
Mitte Mai trafen sich die Delegierten der Jugendorganisationen in den Räumlichkeiten der Grund- und Mittelschule in Harburg zur Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings Donau-Ries (KJR).

Die erste Vorsitzende Tersea Jaumann begrüßte die Anwesenden, insbesondere Landrat Rößle, Bürgermeister Leberle, der Gemeinde Reimlingen, den Revisor Manfred Steger, Herrn Singer und Frau Gramm-Goppel vom Jugendamt sowie die kommunale Jugendpflegerin Andrea Ramold.

Im Bericht der Vorsitzenden berichtete Teresa Jaumann unter anderem über den mit dem Landkreis geschlossenen Grundlagenvertrag sowie das neue Ferienportal des KJR. Zudem freute sie sich, die Aufholprogramme zum Re-Start Jugendarbeit aufgrund der Coronapandemie vorzustellen, welche die Vollversammlung beschloss. Diese bestehen aus den drei Säulen: Corona-Sonderförderung, Sonderzuschuss für Freizeitmaßnahmen und die bayernweite Aktivierungskampagne.

Die Corona-Sonderförderung wurde vom BDKJ bei der letzten HVV beantragt. Ziel ist eine strukturelle Förderung, um Jugendarbeit wieder möglich zu machen. Konkret wurden hierfür die Fördersätze der KJR-Zuschussrichtlinien erhöht und eine Projektförderung für die Jahre 2022 und 2023 beschlossen.

Der Sonderzuschuss für Freizeitmaßnahmen stammt aus Mitteln des Landkreises und bestehen aus einmaligen 12.500 Euro für 2022. Diesen gibt es aufgrund der Initiative der CSU/AL-JB. Der KJR wurde beauftragt, die Mittel zu vergeben. Bei diesem Sonderzuschuss werden Jugendfreizeiten besonders hoch gefördert. Zielgruppe sind Jugendverbände, -gruppen und vereine aus dem Landkreis. Auch Nicht-Mitglieder des KJR können Zuschüsse bekommen. Und auch eintägige Maßnahmen werden gefördert.

Die bayernweie Aktivierungskampagne wurde vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Familie ins Leben gerufen. Ziel ist, dass nach zwei Jahren Pandemie wieder persönliche Begegnungen unter Kinder und Jugendlichen stattfinden. Insgesamt 44.000 Euro bekommt der KJR Donau-Ries hierfür vom Freistaat Bayern, welche nur für 2022 gelten. Hier hat die KJR-Vollversammlung beschlossen Kooperationsveranstaltugen finanziell zu fördern.

Anschließend dankte Landrat Rößle allen Ehrenamtlichen, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Außerdem verabschiedetete er die langjährige KJR-Geschäftsführerin Martina Lehmann, die noch bis Herbst 2022 dem Jugendring erhalten bleibt.

Die Beisitzerin des KJR Vorstands Klara Ommer erläuterte die wichtigsten Punkte des Arbeitsberichts 2021. Dieser war stark von der Pandemie geprägt. Das Ferien- und Freizeitprogramm, genauso wie der Verleih oder die Einrichtungen der Jugendzeltplatz in Tapfheim sowie das Jugendtagungshaus in Reimlingen.

Vorstellung der Jahresrechnung

Einen weiteren Tagesordnungspunkte bildete die Vorstellung der Jahresrechnung durch die Geschäftsführerin Martina Lehmann. Der Jugendringhaushalt konnte im Rahmen der Haushaltsplanung erneut bewirtschaftet werden. Den Bericht der Rechnungsprüfer übernahm Manfred Steger, eheamliger Vorsitzender. Dieser bestätigte eine sehr gute und sparsame Haushaltsführung. Nachdem der Vorstand entlastet wurde, wurde der Nachtragshaushalt beschlossen und ein neuer Beisitzer in den Vorstand gewählt: Robert Baumann, vom Jugendtreff in Harburg.

Abschließend gab es einige aktuelle Informationen aus der Jugendarbeit. Die KJR-Geschäftsführerin Nicola Richter stellte sich nach zwei Jahren digitaler Vollversammlung nochmal persönlich vor. Genauso wie die kommunale Jugendpflegerin Andrea Ramold. Und die Jugendverbände nutzten ebenfalls die Gelegenheit, um über Aktuelles zu berichten.

Am Ende bedankte sich die erste Vorsitzende Teresa Jaumann bei den Anwesenden mit den Worten: "2022 geben wir mit euch richtig Gas! Meldet euch bei uns. Wir werden viele Wünsche erfüllen können!"  (pm)

Nähere Infos zu den Corona-Sonderförderungen sind auf www.kjr-donau-ries.de zu finden.