29. Mai 2019, 13:19

Holzbudenbau zu Wemding

Der Holzbudenbau für das Löwen, Gunst und Gulden Fest Bild: Josef Barta
Im Vorfeld zum Historischen Fest „Löwen, Gunst und Gulden“, gab es natürlich einiges zu tun. So wurden nicht nur in der Nähstube Kostüme genäht auch die Holzbuden die zum Historischen Fest die Altstadt schmücken, mussten vorbereitet werden.

Verantwortlich für den Bau der Musterbuden war der Kulturreferent der Stadt Wemding, Josef Barta zusammen mit Technikschülern der Mittelschule. Unterstützung erhielten die Budenbauer, von Zimmerer Johannes Laber, vom Sägewerk Laber. 

„Insgesamt 38 Buden wurden von den Schülern gefertigt. Die restlichen 12 Buden haben die Vereine selbst gebaut, nachdem sie vom Sägewerk Laber das Holz zugesägt bekamen“, erklärt Josef Barta.

Für den Bau der Holzbuden wurden rund 110 Festmeter Fichtenholz benötigt. „Das Holz wurde von der Stadt zur Verfügung gestellt“, so Barta weiter. Bei den Buden, die gefertigt wurden, handelt es sich nicht um komplette Buden wie man sie vom Weihnachtsmarkt kennt, sondern nur um das Gerüst, das dann individuell, je nach Bedarf von den Vereinen fertiggebaut wurde. 

„Das Holz aus dem die Buden gefertigt wurden, wurde im vergangenen Winter vom Wemdinger Förster zusammen mit

seinen Arbeitern gefällt und anschließend ins Sägewerk geliefert. Dort wurden dann die Balken gesägt“, erzählt der Kulturreferent. Im Februar wurde dann von den Schülern und den Vereinen damit begonnen, die Holzbalken nach einem Bauplan vom Zimmerer Johannes Laber, zu Buden zusammenzusetzen. Insgesamt 50 Holzbuden wurden so seit Februar gefertigt. Nach dem Historischen Fest können die Holzbuden für 175 Euro gekauft werden. 

„34 Buden sind schon fest bestellt. Vereine oder Privatleute verwenden diese dann als Gartenlaube, Hühnerstall oder auch Holzlager“, erklärt Josef Barta.