Jubiläum

Kirchenvorstand plant 600 Jahre St. Georgskirche

Die Nördlinger Kirchenvorstände nutzten ihre Klausurtage, um sich auszutauschen und gemeinsam Weichen zu stellen. Bild: Silke Hampp
Im Rahmen einer intensiven Rüstzeit widmete sich der evangelisch-lutherische Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Nördlingen aktuellen Herausforderungen und wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft.

Ein ganzes Wochenende hat sich der evangelisch-lutherische Kirchenvorstand Zeit genommen, um intensiv aktuelle und zukünftige Themen der Kirchengemeinde Nördlingen zu besprechen. Nach der Vereinigung zu einem großen Dekanat Donau-Ries stand die Zusammenarbeit mit den benachbarten Kirchengemeinden im Mittelpunkt. 

Pfarrer Martin Reuter stellte erste Synergieeffekte vor, zum Beispiel bei der Konfirmandenarbeit. Dekan Frank Wagner warf einen Blick auf die Politik der Landeskirche und deren Auswirkungen auf die eigene Gemeinde.

Ein weiterer Fokus lag auf dem 600-jährigen Jubiläum der St. Georgskirche, das 2027 gefeiert wird. Bereits Ende dieses Jahres soll dazu ein Buch erscheinen – ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Stadtmuseum und dem Stadtarchiv. Die Kirchenvorstände sammelten weitere Ideen, wie der runde Kirchengeburtstag gefeiert werden könnte.

Pfarrer Beyhl: "Bin mir sicher, dass wir Unterstützer finden, die an der Zukunft unserer Kirche mitbauen möchten“

Auch die laufende Innensanierung von St. Georg, die zum Jubiläum noch nicht abgeschlossen sein wird, war Thema der Rüstzeit. Gefragt ist ein tragfähiges Konzept, um Spenderinnen und Spender für die Baukosten zu gewinnen. 

Pfarrer Dr. Philipp Beyhl zeigte sich optimistisch: „Die Georgskirche mit dem Daniel ist für viele Menschen geistliche Heimat sowie weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Ich bin mir sicher, dass wir Unterstützer finden, die an der Zukunft unserer Kirche mitbauen möchten.“ (dra)