13. August 2018, 10:11

Vielfältiger Musikgenuss auf höchstem Niveau

. Bild: Werner Rensing
Das Internationale Violinfestival Oettingen präsentiert vom 27. August bis 2. September 2018 ein vielfältiges Programm von der Klassik bis zur Moderne, von Weltmusik bis Balkan Groove.
Oettingen - Musikliebhaber der Region haben sich diesen Termin bereits seit zwei Jahren vorgemerkt: die Festivalwoche des Internationalen Violinfestivals im Residenzschloss Oettingen. Vom 27. August bis 2. September 2018 ist es nun wieder soweit: Mit Julia Galic, Ingolf Turban (beide Violine), Jürgen Weber (Viola) und Reiner Ginzel (Violoncello) kommen renommierte Dozenten nach Oettingen. In der kleinen Residenzstadt am Nordrand des Rieses zieht dann für eine Woche internationales Flair ein, wenn Studenten aus aller Welt zu den Meisterkursen anreisen.
Während die Musikstudenten tagsüber fleißig an Wettbewerbs- oder Auftrittsstücken feilen, freut sich das Publikum auf die abendlichen Konzerte. Dort präsentieren sich nicht nur die Dozenten als Meister ihres Fachs. Auch die lettische Pianistin Agnese Eglina, die tagsüber in den Kursen korrepetiert, hat bereits bei den letzten Malen durch ihr beeindruckendes Spiel gezeigt, dass sie mehr als nur Begleiterin ist. Mal leidenschaftlich, mal zurückhaltend ergänzt sie das Violinenspiel und verleiht den Stücken doch ihre persönliche Note. Ähnlich verhält es sich mit der russischen Pianistin Tatiana Chernichka, die sowohl bei den Dozenten- als auch bei den Studentenkonzerten korrepetiert.
Dass die Künstler die einzigartige Konzertatmosphäre des herrlichen barocken Festsaals im Schloss zu schätzen wissen, merkt man an ihrer Spielfreude. Neben den Dozenten sind auch die Gastkünstler hochkarätig, sodass die Veranstalter des Violinfestivals auch in diesem Jahr zu einem abwechslungsreichen und herausragenden Programm einladen können. Beim Konzertabend mit dem Trio „Gruberich“, bestehend aus Thomas Gruber (Hackbrett, Akkordeon), Maria Friedrich (Cello) und Sabine Gruber-Heberlein (Harfe) darf man sich auf alpines Fernweh zwischen Folklore und Klassik freuen, mit Einflüssen des Jazz, der Folklore und der Volksmusik.
Sibylle Mahni (Horn) wird zusammen mit Julia Galic und Agnese Eglina ungewöhnliche, aber wunderbare Klänge in den Schlosssaal zaubern, während es mit dem Ensemble „Uwaga!“ (Christoph König (Violine, Viola), Maurice Maurer (Violine), Miroslav Nisic (Akkordeon) und Matthias Hacker (Kontrabass)) schwungvoller wird und klassische Stücke neu interpretiert werden vor dem Hintergrund der Jazz- und Balkanmusik.
Faszinierend sind auch die Abschlusskonzerte der jungen Meister am Ende der Festivalwoche. Dort zeigen die Teilnehmer der Meisterkurse ihr Können und beweisen, dass von ihnen auch in Zukunft noch zu hören sein wird. (pm)