Am Samstag, 12. September 2026, haben sich 41 Menschen in Donauwörth gemeinsam auf den Weg gemacht, um an verschiedenen Standorten Müll zu sammeln. Im Rahmen der Aktion „Donau und World CleanUp“ ging es dabei um mehr als nur darum, die Umwelt von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. „Jeder gesammelte Abfall trägt dazu bei, dass weniger Müll über die Donau in die Flüsse und schließlich in die Meere gelangt – und damit auch weniger Plastik und andere Schadstoffe in unsere Nahrungskette“, betont der städtische Energie- und Klimaschutzmanager Stefan Rösch.
An der Aktion beteiligten sich sowohl Einzelpersonen als auch zahlreiche Organisationen. Mit dabei waren unter anderem Transition Town, Sankt Johannes und die Jugend des THW. Auch die Naturschutzverbände BUND Naturschutz, Deutscher Alpenverein und Landesbund für Vogelschutz unterstützten die gemeinsame Sammelaktion.
Über 700 Liter Müll an verschiedenen Orten
Beim Plogging kamen mehrere Generationen zusammen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zwischen vier und 76 Jahre alt. Gesammelt wurde in der Innenstadt, am Donauhafen, am Riedlinger Baggersee sowie rund um und unterhalb des Grillplatzes am Wichtelesberg. Insgesamt kamen ca. 720 Liter Müll zusammen.
Unterstützt wurde die Aktion vom Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben, der den gesammelten Müll kostenfrei entgegennahm. Der Donau CleanUp stellte Greifer, Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung. Oberbürgermeister Jürgen Sorré bedankte sich bei den fleißigen Helferinnen und Helfern für ihren teilweise bereits jahrelangen Einsatz für ein sauberes Donauwörth und den Umweltschutz und lud sie anschließend zu einem Snack und Getränk ein. (dra)