14. November 2019, 16:37

Der Landschaftspflegeverband Donau-Ries stellt seine Arbeit vor

Die Vorstandschaft des Landschaftspflegeverbands Donau-Ries bei der Besichtigung der Pflegemaßnahmen im Langweidle bei Mertingen. Von links nach rechts: Matthias Fritzsche (LPV), Alexander Helber (LPV), Jürgen Scupin (LPV), Kurt Kroepelin (LPV), Wolfgang Kilian (LPV), Alois Berchtenbreiter (Bauhofleiter Mertingen), Landrat Stefan Rößle, Nadine Kühnert (Geschäftsführerin LPV). Roland Scholz (Untere Naturschutzbehörde), Jürgen Wörner (LPV). Bild: Michaela Schneller
Seit 2017 ist der Landschaftspflegeverband Donau-Ries (LPV) im Landkreis aktiv. Zu seinen Kernaufgaben zählen klassische Landschaftspflegemaßnahmen wie z.B. die Pflege von Magerrasen, Hecken- und Biotoppflege oder die Durchführung diverser Projekte zur Förderung der Artenvielfalt.

Die Vorstandschaft des Landschaftspflegeverbandes, bestehend aus Vertretern der Politik, der Landwirtschaft und des Naturschutzes machten sich bei der letzten Vorstandsitzung im Jahr 2019 ein Bild von den Arbeiten des jungen Vereins vor Ort. Im Landschaftsschutzgebiet Langweidle bei Mertingen wurde die umgebaute Spezialmaschine der Firma Bobinger vorgestellt, mit welcher eine schonende Pflege des Feuchtlebensraumes ermöglicht wird. Das Langweidle ist u.a. FFH- und Vogelschutzgebiet und stellt einen bedeutenden Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten dar. Durch eine abschnittsweise Mahd im Herbst, soll der Schilflebensraum erhalten und eine zunehmende Verbuschung unterbunden werden. Besichtigt wurde ebenfalls eine Ausgleichsfläche der Gemeinde Mertingen, bei welcher der Landschaftspflegeverband bei der Umsetzung beteiligt war. So wurde Oberboden abgeschoben,
Mulden gebaggert und Heckenriegel angelegt. Im Anschluss an den Vor-Ort-Termin wurden in der „Alten Brauerei“ in Mertingen die weiteren Tagesordnungspunkte dieser Vorstandssitzung besprochen. Neben aktuellen Vereinsthemen, stand auch der Beschluss über die neuen Büroräume des LPVs auf der Tagesordnung. Nach intensiver Diskussion und kritischen Gegenstimmen von Seiten des Naturschutzes wurde mehrheitlich beschlossen, dass der Landschaftspflegeverband Büroräume im neuen Gebäude in Ebermergen zusammen mit dem Maschinenring und der Waldbauernvereinigung beziehen wird.(pm)