„Mobbing und Cybermobbing beeinträchtigen junge Menschen meist massiv in ihrem psychosozialen Wohlbefinden“, sagt Cornelia Zink von der AOK Donau-Ries. Laut Deutschem Schulbarometer 2025/26 der Robert Bosch Stiftung sind bundesweit 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler mindestens einmal im Monat davon betroffen. Für das Schulbarometer hat die Stiftung 1.507 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren sowie je ein Elternteil befragt.
Cybermobbing gefährdet die Gesundheit
Cybermobbing hat oftmals schwerwiegende Folgen für die Betroffenen. Umso bedeutender sind gezielte Aufklärung, wirksame Präventionsmaßnahmen und eine klare gemeinsame Haltung gegen jede Form von Mobbing. Die AOK Bayern fördert deshalb für Berufsschulen das Präventionsprogramm „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ des „Bündnis gegen Cybermobbing e.V.“. Die AOK übernimmt die Kosten, so dass die Durchführung für die Berufsschule kostenfrei ist.
Liselotte-Nold-Schule in Nördlingen startet mit Präventionsprogramm
Vor Kurzem vermittelte das Bündnis auch an der Liselotte-Nold-Schule in Nördlingen (Berufsfachschule für Pflege, Kinderpflege und Ergotherapie) den Lehrkräften praxisnahes Wissen über die Dynamik digitaler Gewalt, rechtliche Rahmenbedingungen und Erhöhung der Handlungssicherheit in der Prävention und Intervention. Zudem unterstützte Maya Heinrichmeier, Referentin des Bündnisses gegen Cybermobbing, die Auszubildenden mit einem Workshop. Dort lernten sie, sich selbst und andere vor Cybermobbing zu schützen und online respektvoll zu kommunizieren.
„Ziel der Schulungen ist, das Lehrpersonal und unsere Auszubildenden sowie deren Eltern für das Thema nachhaltig zu sensibilisieren und stark zu machen“ erklärt Stephanie Lange, Schulleiterin der Liselotte-Nold-Schule. Weitere Informationen zum Präventionsangebot gibt es bei Cornelia Zink über cornelia.zink@by.aok.de.(dra)