David Wittner

Ein gutes, aber kein leichtes Jahr! Rückblick beim Nördlinger Neujahrsempfang

Klösterle Nördlingen Bild: Diana Hahn
Traditionell begrüßt Nördlingens Oberbürgermeister das neue Jahr für Nördlingen. Dabei blickte David Wittner auf das vergangene Jahr zurück und gab auch einen kleinen Ausblick.

Wie jedes Jahr lud die Stadt zum traditionellen Neujahrsempfang. Der Saal im Klösterle war voll besetzt. Umrahmt vom Orchester des Theodor-Heuss-Gymnasiums Nördlingen unter der Leitung von Andreas Nagl begrüßte Oberbürgermeister David Wittner zahlreiche Gäste zum Neujahrsempfang im Stadtsaal. Mit seiner Neujahrsansprache blickte Wittner auch auf das Jahr 2025 zurück, und wie es Nördlingen geprägt hat.

Zum letzten Mal wurde Stefan Rössle, der bekanntermaßen aus dem Amt scheiden wird, von David Wittner in dessen Funktion als Landrat begrüßt. Außerdem kam Marcel Schmidt, Oberbürgermeister der Partnerstadt aus Stollberg trotz der Witterung nach Nördlingen. Mit einem filmischen Rückblick wurde das Jahr 2025 nochmals präsentiert, ehe man den Blick auf die Zukunft lenkte.

Neujahrsansprache von David Wittner

Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner Bild: Matthias Stark

„2025 war ein Jahr, dass unserer Stadt ein neues Bild gegeben hat. Das zweifellos größte Projekt ist unser Kraterbad. Nördlingen kann Großprojekte. In überschaubarer Zeit und mit eingehaltenem Kostenrahmen“, so Wittner zu Beginn seiner Neujahrsansprache. „2025 wurde endlich die Sanierung von Sankt Georg abgeschlossen und bald wird die Kirche ohne Gerüst zu sehen sein. Ab 2026 steht dann der Beginn der Sanierung im Innenraum an.“ Wittner macht deutlich. „2025 war ein gutes Jahr für Nördlingen. Aber beileibe kein leichtes Jahr. Schauen wir doch mal, wo in Deutschland und Bayern noch Hallenbäder gebaut werden.“

Im Jahr 2025 hat die Stadt 23,8 Millionen an Gewerbesteuer eingenommen. Insgesamt wurden 30,8 Millionen Euro investiert. „Wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagt. Erfolg hat drei Buchstaben: TUN.“ Wittner machte aber deutlich, dass die Haushalte immer stärker unter Druck geraten. „Das ist ein deutliches Warnsignal, wenn selbst der erfolgreiche Landkreis nur mit Mühe einen Haushalt aufstellen kann. Das System droht zu kippen. Es stellt sich die Frage, wie man langfristig tragbare Haushalte darstellen kann. Wir brauchen jetzt Lösungen, die 2027 greifbar werden. Denn die Städte und Gemeinden sind das Fundament unserer Gesellschaft!“ Für die kommenden Jahre wird die Stadt auch der Neubau der Feuerwache für die Kernstadt beschäftigen. „Die Wehr hat rund 200 Einsätze im Jahr und hat die besten Rahmenbedingungen verdient.“

Ausblick auf Jubiläen im Jahr 2027

Zum Schluss macht Wittner deutlich: „Nördlingen ist ein Ort des Respekts und des Zusammenlebens. Das wird auch mit dem Blick auf das Jahr 2027 deutlich. Wir feiern 700 Jahre Stadtmauer und 600 Jahre Sankt Georg. Beides sind starke Symbole. Deshalb soll das Jubiläumsjahr ein Gemeinschaftsprojekt der gesamten Stadtgesellschaft werden. Dafür werden wir in den nächsten Wochen Unterstützerbriefe versenden. Denn wir feiern nicht Bauwerke. Wir feiern Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir bleiben eine Stadt, die zusammensteht.“

Zuerst bedankte sich David Wittner beim Orchester, anschließend beim Referenten Dr. Johannes Moosdiele-Hitzler und bei Horst Lenner für den filmischen Rückblick auf das Jahr 2025. Außerdem dankte er seinem Team und den vielen Helfern, die den Neujahrsempfang überhaupt erst möglich machen. Zudem bedankte er sich bei seinen beiden Stellvertreterinnen als Bürgermeister.

Alle Vorträge und Reden stehen in Kürze auf Youtube und auf der Seite der Stadt Nördlingen zum Abruf bereit. (dra)

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