Eröffnungswochenende

Bayerisches Eisenbahnmuseum öffnet nach der Winterpause seine Tore

Bayerisches Eisenbahnmuseum Bild: Holger Graf
Der Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum e. V. öffnet für interessierte Besucher nach der Winterpause ab 28. Februar wieder die Tore seines Museums in Nördlingen.

Ab diesem Wochenende können samstags und sonntags interessierte Besucher das weitläufige Gelände mit der umfangreichen Fahrzeugsammlung besichtigen. In den großen Hallen des Bahnbetriebswerks ist nicht nur Platz für die schwarzen Kolosse aus der Zeit unserer Eltern und Großeltern, sondern es ist auch auf dem über 40.000 m² großen Freigelände für Groß und Klein viel zu entdecken.

Das Bayerische Eisenbahnmuseum (BEM) zählt heute zu den bedeutendsten technikhistorischen Museen in Deutschland und verfügt über die größte private Fahrzeugsammlung in Süddeutschland. Über 300 Fahrzeuge vermitteln einen Überblick über die Vielfalt des Bahnbetriebs früherer Zeiten in Bayern. Die bekanntesten Exponate sind die bayerische Schnellzugdampflok S 3/6 3673 aus dem Jahr 1918 und die 1889 gebaute Dampflok FÜSSEN. Außer diesen Lokomotiven sind auch alle weiteren Fahrzeugepochen im BEM vertreten. Der umfangreiche Wagenpark des Museums reicht vom denkmalgeschützten Lokalbahnwagen aus dem Jahr 1903 bis hin zum Schnellzugwagen der 1960er Jahre. Begehbare Fahrzeuge und ein Führerstand bieten Eindrücke aus nächster Nähe.

Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks Nördlingen, das vor über 170 Jahren eröffnet wurde. Neben dem 15-ständigen Lokschuppen und der Drehscheibe sind weitere Anlagen zur Lokbehandlung, der Wasserturm und die (historischen) Werkstätten vorhanden und werden auch weiterhin genutzt.

Angebot zum 1. Öffnungswochenende

Um allen Familien entgegenzukommen haben Kinder (5 - 14 Jahre) am Wochenende 28. Februar / 1. März 2026 freien Eintritt ins Museum. (dra)