Die finanzielle Situation der Stadt Nördlingen entwickelt sich in den vergangenen zwei Jahren bedenklich. Ende des Jahres 2026 sind nach aktuellem Investitionsprogramm 31,2 Mio. Schulden geplant. Im Jahr 2024 hatte die Stadt nach Abgleich von Schulden und Rücklagen noch einen positiven Überhang von 4,7 Mio. Diese Entwicklung ergab sich trotz überraschender Mehreinnahmen bei Gewerbesteuer in 2024 von 9 Mio. und Zuschüssen für das Hallenbad in 2025 von 5,6 Mio.
Bereits in der Vergangenheit hinterfragte die CSU Nördlingen deshalb einzelne Investitionen kritisch. Zudem ist nach aktuellen Planungen von 2026 bis 2028 eine nochmals höhere Schuldenaufnahme geplant als noch 2025. Vor diesem Hintergrund gilt es mit dem Feuerwehrhaus und der Sanierung der Hermann-Kessler-Halle zwei weitere notwendige Großprojekte zu stemmen.
Das sieht auch OB-Kandidat Udo Dreher so. Projekte über Schulden zu finanzieren, kann auf Dauer kein Weg einer soliden Finanzierung sein. Er setzt auf eine Konsolidierung des Haushaltes, um mit einem optimistischen Blick voraus finanzielle Spielräume für Investitionen zu erhalten! (dra)