Für die Nachwuchs-Basketballer des VSC Donauwörth stand ein schweres Auswärtsspiel in Memmingen an. Nach einem wahren Basketball-Krimi durften sich die VSC-Korbjäger über einen knappen 78:75-Auswärtssieg freuen.
Die Donauwörther Bären verschliefen den Start der Partie komplett und so konnten sich die Memminger beinahe ohne Gegenwehr einen 10-Punkte-Vorsprung im ersten Viertel erarbeiten (28:18). Doch dann nahm das Spiel der U16-Jungbasketballer Fahrt auf und sie kämpften sich dank einer starken Leistung von Korbinian Höpfner (23 Punkte) Punkt für Punkt heran und erarbeiteten sich sogar dank guter Defense von Fabian Hackert (13 Punkte) eine 3-Punkte-Führung vor der Pause (46:49).
Letzter Wurf entscheidet das Spiel
Das Trainerteam um Angelina Merz und Christian Zweckbronner musste nun zusehen, wie die Partie absolut auf Augenhöhe verlief. Gute Angriffe durch Magnus Peer (17 Punkte) und eine solide Verteidigung auf beiden Seiten verhinderten eine vorläufige klare Entscheidung und so hieß es vor dem letzten Abschnitt wieder 66:64 für den Gastgeber Memmingen. Bis 2 Minuten vor Ende verlief das Spiel weiterhin absolut spannend, doch dann verwandelten die Memminger gleich sieben Punkte am Stück und gingen somit eine Minute vor Schluss mit sechs Punkten in Führung.
Korbinian Höpfner setzte nun seine gesamte Routine ein und verwandelte zwei 3-Punkte Würfe direkt hintereinander, sodass zwölf Sekunden vor Abpfiff der Ausgleich wieder hergestellt war. Ein letzter beherzter erfolgreicher Wurf außerhalb der 3-Punkte Linie von Friedrich Schlottermüller (14 Punke) sorgte dann für den Sieg sprichwörtlich in letzter Sekunde. (78:75) (dra)