Die Kommunalwahl (Alles Infos hier nochmal zum Nachlesen) hat keinen Sieger im Rennen um das Landratsamt hervorgebracht, daher müssen Claudia Marb und Michael Dinkelmeier in die Verlängerung. Bei der Stichwahl am 22. März entscheidet sich nun, wer die Nachfolge von Stefan Rößle als Landrat einnimmt.
„Gewählt wird die Person, die im Donau-Ries das Amt des Landrats übernehmen soll. Daher liegt der Fokus voll auf dem Landratskandidaten“, erklärte Michael Dinkelemeier im Gespräch mit unserer Redaktion den Verzicht auf prominente Unterstützung von außerhalb und fügte hinzu: „Das liegt nicht an einem fehlenden Netzwerk, wir haben das bewusst so entschieden.“
Bürgernähe und Präsenz
Und auch die Herangehensweise an die verbleibenden Tage bis zu Stichwahl ist für Michael Dinkelmeier klar definiert: „Wir machen weiter mit klarer Haltung, Struktur und Bodenständigkeit.“ So hatte er es bereits vor der Wahl in zahllosen Hausbesuchen und Vor-Ort-Terminen gehandhabt und will dies auch fortsetzen. Über seine Unterstützer habe er dabei positives Feedback von den Menschen bekommen.
Diese Bürgernähe zeigt sich nun in verschiedenen Auftritten und Infoständen. So ist er unter anderem an diesem Freitag in Rain und Auhausen unterwegs. Am Samstag sucht er auf dem Markt in Nördlingen das Gespräch, am Sonntag ist er auf dem Donauwörther Markt und in Monheim zu Gast.
Michael Dinkelmeier nennt Zukunftsthemen
Dabei will er die Menschen von seinen Ideen überzeugen, wobei bis zur Stichwahl vor allem Bürgernähe sowie die medizinische Versorgung und Betreuungsangebote im Donau-Ries im Vordergrund stehen. „Beide Themen sind für mich Zukunftsthemen“, hob er die Bedeutung dieser Bereiche hervor. Dazu liegen ihm die erneuerbaren Energien nahe, die gerade mit Blick auf die weltpolitische Lage ebenfalls ein Zukunftsthema seien. Unter anderem informierte er sich daher in der Klärschlammtrocknungsanlage in Alerheim über die Möglichkeiten im Donau-Ries.
Um allen Herausforderungen in diesen Tagen gerecht zu werden, hat sich Michael Dinkelmeier Urlaub genommen. „Ich bin nicht freigestellt für den Wahlkampf, sondern habe meinen privaten Urlaubsanspruch dafür hergenommen.“